Wie man die Leistung von Rechenzentren vergleicht | Bit-Rauschen 2026/15

Shownotes

Bei der Ankündigung neuer Rechenzentren sind häufiger Angaben wie Megawatt oder Gigawatt zu lesen statt Peta- oder Exaflops. Es geht also um elektrische Leistung (Watt) statt um Rechenleistung in Operationen pro Sekunde.

Das mag auf den ersten Blick überraschen, aber es gibt handfeste Gründe dafür. Beispielsweise werden viele Rechenzentren werden erst Jahre nach ihrem Bau komplett bestückt. Und im Laufe ihrer Nutzungszeit, die 20 bis 30 Jahre dauern kann, halten mehrere neue Generationen von Servern Einzug. Dadurch kann sich die Rechenleistung bei gleichbleibender Leistungsaufnahme vervielfachen.

Abgesehen davon gibt es keine Standards, mit denen sich die Rechenleistung beliebiger Computer für unterschiedliche Zwecke sinnvoll vergleichen lässt. Auf Angaben der Hersteller ist schon gar kein Verlass, weil diese oft Daten nennen, die für die Praxis wenig Bedeutung haben.

Der c’t-Redakteur Christof Windeck diskutiert mit seinem Kollegen Carsten Spille, was der Anschlusswert von Rechenzentren verrät: Folge 2026/15 von Bit-Rauschen, der Prozessor-Podcast von c’t.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu Bittrauschen, der Prozessor-Podcast von CT.

00:00:04: In der aktuellen Folge geht es um Rechenzentren und zwar um deren maximale Leistungsaufnahme in Watt oder vielmehr megawatt – die wird viel häufiger genannt als die jeweilige Rechenleistung!

00:00:16: Und wenn man darüber nachdenkt überrascht das zwar zuerst aber es gibt handfestete Gründe dafür weshalb der sogenannte Anschlusswert die sinnvollere Angabe ist.

00:00:24: Bis gleich Hallo mein Name ist Carsten Spille.

00:00:43: Heute spreche ich mit meinem Teamkollegen Christoph Windeck, der schon zahlreiche Rechenzentren besucht hat und oft darüber schreibt.

00:00:50: Hallo Christoph!

00:00:51: Ja hallo Carsten?

00:00:53: Ich besuche fast jedes Jahr ein anderes Rechen Zentrum.

00:00:57: So unterschiedlich sind die ja nicht.

00:00:58: Deswegen mache ich nicht mehr als eins pro Jahr.

00:01:01: Genau wie manche Messen- und Veranstaltungen auch nur alle zwei Jahre angucke... Und im Februar dieses Jahres war ich beispielsweise, das war das letzte was ich besucht habe bei der Telekom in München.

00:01:13: In diesem unterirdischen reaktivierten Rechenzentrum unter dem Eisbach.

00:01:18: Das sollte ja auch ein tolles KI-Rechenzentrem sein ist aber bei genauer Betrachtung gar nicht so riesig!

00:01:25: Ja das ist immer so eine Sache ne?

00:01:27: Ich hab' auch letztes Jahr in Stuttgart an der Uni beim HLS also beim Hunter Supercomputer und Der Raum war sehr groß, der Rechner nahm nur einen kleinen Teil dieses Raums ein.

00:01:41: Genau!

00:01:42: Zum Beispiel in den USA sind ja wirklich riesige KI-Rechenzentren die man ja teilweise auf Satellitenbildern schon ganz gut erkennen kann im Bau.

00:01:50: und noch viel gewaltigere sind in Klarnung Und auch die deutsche Bundesregierung hat sich ja oft die Fahnen geschrieben Die Kapazität der Rechenzentronen in Deutschland bis zu zwanzig dreißig glaube ich zu verdoppeln im Vergleich zum letzten Jahr.

00:02:04: Meistens ist dabei aber komischerweise nicht von Rechenleistung die Rede, wo man eigentlich denkt so ja wenn ich den Rechenzentrum baue soll ja gerechnet werden.

00:02:12: Sondern von elektrischer Leistung also von Watt oder in den Dimensionen Mega-Watt oder gar Gigawatt.

00:02:18: Warum ist das so?

00:02:21: Ja das ist eigentlich ganz simpel.

00:02:22: bei den allermeisten Rechencentren die tatsächlich gebaut werden kann man schlichtweg gar nicht sagen welche Rechenleitung darin versammelt sein wird schon gar nicht vor der Inbetriebnahme.

00:02:34: Und kurz gesagt lässt sich die gesamte Rechenleistung eines kompletten beliebigen Rechenzentrums auch nur in wenigen Ausnahmefällen konkret benennen und dann kann sie sich auch noch ändern.

00:02:47: Und zwar nicht nur um zwanzig oder dreißig Prozent, sondern um die Nutzungszeit des Rechencentrums.

00:02:53: So ein Gebäude wird ja vielleicht zwanzzig Jahre benutzt oder Dreißig.

00:02:58: Kann sich das um ein mehrfaches steigern?

00:03:01: Okay, das sind ja dann schon relativ viele Aspekte.

00:03:05: Fangen wir mal mit dem einfachen Fall an den Du genannt hast – wann kann man denn die konkrete Rechenleistung eines Rechenzentrums benennen?

00:03:12: Ja du hast das Beispiel schon genannt, den HLRS Hochleistungs-Rechenzentrem Süd oder Stuttgart oder wie das heißt da als solchen Supercomputern, die da werden oft neue Anlagen gebaut und aber auch komplett neue Räume dafür gebaut, weil dann oft diese Supercomputer so viel mehr Energie zum Beispiel brauchen oder Kühlung oder zusätzlich zu anderen Anlagen laufen.

00:03:41: Oder weil die so finanziert werden dass man einen rechten Zentrum also ein Raum explizit für diesen einen Computer erst mal baut und der wird dann auch gleich da eingebaut Und dann kann man relativ schnell sagen welche Rechen Leistung das ist.

00:03:58: Und dann kommt noch dazu diese Supercomputer, die werden oft zu einem heblichen Teil mit Steuermitteln also öffentlichem Geld finanziert und deswegen wollen die Betreiber auch genau darüber berichten und vor allem Rekordzahlen verkünden.

00:04:12: und deswegen wiederum berichten wir auch wieder darüber weil es halt einfach viele Informationen gibt, die man auch relativ leicht einordnen kann, weil es diese Top-Fünfundatliste gibt Und dann hat man sowohl eine Zahl zur Rechenleistung, also auch wo der steht.

00:04:29: Wie viel Leistung er aufnimmt?

00:04:31: Das gibt auch noch ein Benchmark, der anerkannt ist und auch vergleichbar ist für genau diese Supercomputer.

00:04:38: Also das ist total einfach!

00:04:41: Also Supercomputers weiß man halt immer gleich genau was sie errechnet.

00:04:45: Allerdings eben auch mit Tücken.

00:04:46: da kommen wir sicherlich gleich noch drauf Weil diese Zahl sagt eben auch nichts über beliebige Sachen aus, aber man hat eben eine schöne Zahl.

00:04:54: Die wollen auch noch das berichtet wird und das ist halt leider bei den allermeisten Rechenzentren genau andersrum?

00:05:01: Ja, genau!

00:05:02: Das ist ein bisschen das Problem.

00:05:04: Wir haben tatsächlich mit der Top-Fünfhundertliste ja mundgerecht vorkonfektioniert die Daten und Vergleichbarkeiten von verschiedenen Rechencentren, aber eben wie du sagst diejenigen, wo es gewünscht ist dass diese Informationen publik werden und viele kleinere Rechenzentren.

00:05:26: Die kommen entweder gar nicht erst auf diese Liste weil sie zu klein sind oder eben weil Sie unter Firmengeheimnisse fallen.

00:05:33: wir haben jetzt zum Beispiel könnte man ja auch sagen rechenzentrum quasi unter unseren Füßen

00:05:38: war.

00:05:38: sogar wir haben im Gebäude hier zwei rechencentren und das ist gar nicht untypisch für einen mittelständischen Betrieb.

00:05:46: der Bitcoin schätzt, dass es alleine in Deutschland rund fünfzigtausend Rechenzentren gibt.

00:05:51: Aber nur ein winziger Bruchteil davon hat überhaupt mehr als einen Megawatt und wir reden jetzt aber davon das ab zwanzig dreißig SKI-Systeme geben wird wo ein einziger Schrank also ein einziges Rack schon einen megawatt hat.

00:06:07: Und das heißt also die allermeisten Rechencentren sind sozusagen uninteressant.

00:06:15: Die Leute berichten auch gar nicht darüber, wir berichten ja auch nicht über unser Rechtszentrum.

00:06:18: Ich bin mir gar nicht sicher ob überhaupt genau die Leistungsaufnahme kennt.

00:06:24: und ich sage mal umgekehrt ist es so... ...die Top-Fünfhundertliste ist halt eine geniale PR!

00:06:29: So war das natürlich auch gedacht?

00:06:31: Das war ja so einer Art Gentleman's Wettbewerb wenn ich es richtig sehe.

00:06:34: oder die waren halt auch genervt dass man das schlecht vergleichen konnte davor dreißig Jahren Und haben dann diese waren ja deutsche Forscher.

00:06:42: Ich glaube, wie heißt er noch Müller?

00:06:43: Nee, wir sind die noch Mäura.

00:06:46: Genau und dann haben sie dieses dieses Rennen ausgelobt.

00:06:51: also alle sechs Monate im Juni und im November jeweils gibt es eine neue top fünf hundert Liste Ja, aber die bilden halt nur einen winzigen Teil der Realität ab.

00:07:02: Aber weil darüber sehr viel mehr berichtet wird, denken halt viele Leute, ah ja das sind typische Rechenzentren.

00:07:09: Die großen Rechencentren, die in Deutschland gebaut werden über die wir auch ab und zu berichten... Das Allermeiste ist Collocation.

00:07:16: Das heißt kommen wir gleich noch drauf!

00:07:18: wo eben Fremdeserver drin stehen oder eben auch was halt prominent ist, weil dann oft in der Regionalpresse berichtet wird und da sich die Anwohner aufregen.

00:07:28: Sind es diese großen KI-Rechenzentren?

00:07:32: Wo man aber auch die Rechenleistung eigentlich gar nicht so genau kennt, aber man kennt oft schon, weil man einfach den Trafosite davor steht.

00:07:40: Man erkennt den Anschlusswert!

00:07:43: Du hattest vorhin darüber gesprochen dass das bei Supercomputern quasi ein Gentleman's Agreement bzw einen Benchmark gibt, auf den man sich damals anlässlich dieser Top-Fünfhundert Liste geeinigt hat.

00:07:56: Kannst du dazu mal genau was erzählen?

00:08:00: Was wird da verglichen?

00:08:02: wie funktioniert das?

00:08:04: Also die Top-fünfhundert Liste ist ganz stumpf nach nur einem einzigen Benchmarkt sortiert.

00:08:09: Das ist der sogenannte Lin-Pack und wie der Name des Linear... es geht um linearer Algebrane.

00:08:21: Genau,

00:08:22: der vermisst einfach die Rechenleistung ganzer Systeme.

00:08:25: Kannst du aber auch auf deinem PC laufen lassen?

00:08:28: Aber hier geht es ja um ganze große Supercomputer bei der numerischen Lösung von riesigen linearen Gleichungssystemen.

00:08:36: Und das ist eine typische Anwendung des sogenannten High Performance Computing.

00:08:41: Das ist auch kein scharf umrissenes Feld, also KI ist ganz sicher auch High Performance.

00:08:46: aber man versteht darunter eigentlich traditionell wissenschaftliche Anwendungen und das war eben da vor dreißig Jahren eine sozusagen systemkritische Anwendung.

00:08:57: die standen viele Unis vor der Frage oder viele Wissenschaftler.

00:09:00: Da war das für Systeme noch großer Rechenaufwand.

00:09:06: Der Lin-Pack legt genau fest, dabei kommen Algorithmen zum Einsatz die mit Gleitkommarzahlen rechnen und die auch noch so genannt doppelt genau sind.

00:09:16: Also diese doppelte Genauigkeit ist auch ein unscharfer Begriff weil es bezieht sich halt auf Zweiundreißig Betrechter Die waren damals der heiße Scheiß Das heißt doppeltgenau war vierundsechzig Bit lange Gleidkomma Werte Das heißt, man nennt das auch Floating Point, sixty vier oder fpv.

00:09:34: Also dem sind noch die Randbedingungen der Messung sehr genau festgelegt also was man darf und was man nicht darf.

00:09:41: Das ist zum Beispiel auch schon ein ganz wichtiges Kriterium bei Benchmarks.

00:09:46: Man Ende steht dann immer diese Zahl aber wenn du zB wie weit du die Compiler optimieren darfst und wer alles zusammenrechnen darf und wie die Leistung dabei gemessen wird zum Beispiel Das liegt genau fest.

00:09:59: Insofern sind die Werte eben sehr gut vergleichbar und es gibt aber einen ganz großen Haken, der schon seit Jahren eben auch Konsequenzen hat in der Top-Fünfhundert Liste.

00:10:11: denn dieser Lin-Pack sagt eben wie jeder Benchmark – ich glaube wir hatten schon mal eine Folge zu Benchmarks gemacht?

00:10:16: Wir hatten eine.

00:10:17: ja, genau!

00:10:18: Ja,

00:10:18: der sagt eben nur etwas über diese eine Rechenaufgabe

00:10:23: aus

00:10:24: Und bei anderen kann man eben eigentlich nur ganz grobe Ableitung treffen mit viel Erfahrung, aber eigentlich sagt es über andere Rechenaufgaben nichts los.

00:10:35: Ja gut das Problem haben wir im ganz kleinen Maßstab ja auch bei unseren Tests.

00:10:39: Wir lassen hier nicht nur einen Benchmark laufen wenn wir ein komplett PC oder Prozessor eine Grafikkarte testen sondern mehrere um möglichst umfassendes Leistungsbild da zu stellen.

00:10:51: und Ja, ist das denn so dass zum Beispiel die Supercomputer auch wenn die im HPL also High Performance Lint Pack gut abschneiden sind die dann in anderen Aufgaben möglicherweise strunzlarm doch wohl nicht oder?

00:11:05: Naja bei Gaming wären sie es.

00:11:07: Du hast ja gerade das Beispiel gemacht.

00:11:11: Und das ist dann schon diese typische Frage da sind Runquake.

00:11:15: Ist ja immer auch so ein Ding was in den Foren läuft.

00:11:20: Also, drei D-Darstellungen können die halt nicht unbedingt und das ist zum Beispiel schon ein Kernproblem mit diesen Rechenbeschleunigern.

00:11:28: Diese Rechen beschleuniger sind ja deswegen so viel effizienter bei ganz bestimmten Aufgaben weil sie genau dafür maßgeschneidert sind.

00:11:36: Die ganzen Rechenwerke sind anders ausgebaut auch die ganze Datenverarbeitung also wie...die haben ja oft zum Beispiel super schnelles RAM was aber In manchen Anwendungsfällen das ganz stark bestraft, wenn man zum Beispiel auf viele kleine Daten zugreifen muss.

00:11:52: Da sind sie gar nicht so schnell wie wenn die halt so streamingförmig.

00:11:56: dadurch rauschen quasi die Daten.

00:11:58: Und deswegen, also Strunzlamm würde ich jetzt nicht sagen bei anderen Benchmarks.

00:12:02: Das sind ja schon sehr starke Computer aber das kann krass abweichen.

00:12:06: Also ein konkretes Beispiel, das wollte ich auch sagen viele Top-Fünfhundert Systeme...also man muss erstmal dazu sagen so einen Benchmarklauf der braucht ziemliche Vorbereitung da optimieren die auch relativ lange dran Und damit ist der Computer dann ja auch voll ausgelastet, was so ein Supercomputer oft gar nicht ist.

00:12:23: Er wird ja oft partitioniert betrieben.

00:12:25: also mehrere Forschergruppen dürfen den nutzen.

00:12:27: die bewerben sich hier um Rechenzeiten.

00:12:30: Es ist nicht wie bei einem Cloud-Rechenzentrum wo Tausende aber oder vielleicht sogar Millionen Nutzer drauf sind.

00:12:36: Aber die kriegen Rechenzeit zugeteilt und nutzen oft nur einen Teil der Maschine.

00:12:41: Das heißt für diese Benchmarkläufe ist aber die Gesamtmaschine blockiert.

00:12:46: Ich weiß gar nicht, wie lange die dauern.

00:12:48: Aber ein paar Stunden können das ja schon mal sein und das ist ja richtig Geld.

00:12:52: da brauchen sie auch eine Menge Kilowattstunden für.

00:12:54: Das heißt so einen Benchmark-Lauf planen die schon bei der Inbetriebnahme ein.

00:12:59: Das ist sicherlich auch ein Kriterium für die Abnahme weil dieser Wert soll ja auch in die Topf Fünfhundert Liste und manche führen aber noch andere Benchmarks aus um so einen Richtwert zu haben.

00:13:11: intern für ihre Forscher.

00:13:14: Sehr etabliert ist mittlerweile das ist der High Performance Conjugate Gradients HPCG.

00:13:20: Der wird für andere, ich glaube für Molekularsimulationen oder sowas auch eingesetzt.

00:13:25: oder soll der so ein bisschen in die Richtung gehen?

00:13:27: Oder das andeuten und dieser HPC G da schneiden die ganz anders ab.

00:13:32: zum Beispiel liegt im HPC Geh ist im moment Immer noch dieser Fugaku, der war mal Platz eins vor ich glaube jetzt fünf Jahren oder sowas in Japan.

00:13:42: Aus Japan steht dieser FUGAKU Computer das

00:13:44: ist ein armbasierter Vektorechner

00:13:48: genau und der ist halt anders verschaltet als diese Modell.

00:13:51: die aktuell führenden Systeme sind ja viele so mit beschleuniger Karten von AMD und Epic Prozessoren von AMD wo die meiste Rechenleistung aus dem Beschleunigenkarten kommt und hier kommt er halt aus diesen Vektoreinhalten dieser Armprozessoren.

00:14:06: Und der ist im Moment auf der Top-Fünfhundertliste nur auf Platz sieben, im HPCG aber auf Platz zwei.

00:14:13: Das heißt es zeigt schon also das sind schon enorme Unterschiede die sich da ergeben.

00:14:20: Also diese Aussagen auch selbst ein Benchmark wenn man ihn hätte und einen Rechenzentrum wo ja dann auch lauter sehr ähnliche Klasserknoten drin sind Das ist ja auch bei den allermeisten Rechenzentren, stehen ja uralte Maschinen neben Neuerern und das ist ja ein riesiges Torvabo.

00:14:38: Also selbst mit zwei Benchmarks ergibt sich dann schon ein ganz komisches Bild und ich habe immer noch nicht alle noch die Aussage über die Rechenleistung.

00:14:46: Okay also entfällt es auch dass man einfach die theoretische Rechenleistungen aller eingebauten Prozessoren einfach nur zusammenzählt?

00:14:54: Ja das kann man natürlich machen und das wird sogar gemacht Aber in der Praxis bringt es halt wenig.

00:15:00: Ich hab ja schon kurz angedeutet, also Begriff Co-Location oder Kurz-Colo Das heißt das sind hier zum Beispiel die allermeisten Rechenzentren in Frankfurt Die werden von Betreiberfirmen hingestellt, die da drin eigentlich gar keine eigenen Server betreiben.

00:15:17: Nun sie manchmal doch!

00:15:18: Das kommt ja noch dazu und vermieten die dann als Cloud.

00:15:22: aber eigentlich ist so gedacht... Serverräume nach bestimmten Standards bereit für eben für server abgestimmt also eine maximale temperatur in bestimmten luft oder wasserdurchsatz sichere räume rund um die urpersonal.

00:15:36: da aber und so machen wir das hier übrigens bei heise online auch unsere server stehen ja bei plus line in frankfurt einem klassisch kolo anbieter und die werden von hier aus komplett bedient.

00:15:47: das heißt Die Kollegen dürfen da auch rein Um oder die schicken den server einfach hin und der wird von technikan vor Ort aufgestellt.

00:15:56: Und dann zernbedient.

00:15:58: und das heißt, der kolo anbieter weiß definitionsgemäß überhaupt gar nicht was für server da drin laufen.

00:16:05: dass heißt wer soll jetzt also die rechenleistung aller eingebauten maschinen oder sowas addieren?

00:16:14: sollen die leute jetzt?

00:16:15: also sollen die kunden von dem kolobetreiber jetzt verpflichtet werden zu nennen welche prozessoren sie betreiben?

00:16:21: das wollen die gar nicht.

00:16:22: ja also da gibt es diese berühmten cages das heißt die sind so abgeteilt damit der techniker der zuraum zum serverraum hat nicht einfach auf die maschine von jemand anders zugreifen kann und er arbeiten ja sogar konkurrierende also dieses thema konkurrieren der familienverfirmen nebeneinander.

00:16:38: Ich habe auch schon Kolo Rechenzentren besucht, da darfst du natürlich genau gar nicht fotografieren.

00:16:44: Und manche hängen sogar ihre Cages zu.

00:16:50: also die machen da so luftdurchlässigen Stoff rein damit man nichts sehen kann was hier darin betreibt.

00:16:56: Also das ist Teil des Geschäftsmodells dass auch der Kolo Vermieter nicht weiß was da drin läuft.

00:17:02: Das weiß also gar keiner.

00:17:04: Der Betreiber ist nur die Freundin, der auch eigentlich egal so lange er seine Kohle bekommt.

00:17:09: Genau und hier sind wir wieder bei der Leistung in Watt.

00:17:12: das heißt der sagt halt in dem Rack oder in dem auf der Fläche die ihr da habt dürft ihr sonst viel Watt betreiben.

00:17:20: Das kriegen wir vom Strom her hin und von der Abwärme wieder zurück Und der Rest interessiert ihn nicht und hat ihn auch nicht zu interessieren.

00:17:30: das ist das Geschäftsmodell.

00:17:34: weiß man es halt einfach nicht, wenn man versucht die Rechenleistung aller Beteiligten zusammen zu ringen.

00:17:41: Und dann gibt's ja auch noch andere Fälle wo man sagt Ja, man weiß es zwar aber es bringt einfach nichts.

00:17:47: Genau da wäre jetzt mein Beispiel eigentlich auch wieder die Top-Fünfundatliste denn da ist das auch so der der Benchmark wert.

00:17:56: Also wenn man kann diese Top-Fundfundert Liste einfach runterladen, da muss man sich zwar anmelden aber das kann jeder machen, kriegt dann Excelcheat und da stehen ja noch viel mehr Daten als die, die wir so veröffentlichen zum Beispiel wie viele Beschleuniger und Prozessorkerne da drin sind wer das betreibt eben der HPCG Ergebnis Wenn man das wo das gemacht wurde Das ist aber nicht Pflicht Die Leistungsaufnahme für die Green Fundfundert Liste dies auch nicht.

00:18:20: pflicht ist freiwillig.

00:18:23: also da steht alles Mögliche drin Und vor allem steht er immer und die, nein fangen wir mal so an.

00:18:28: Dieser Wert über den wir immer sprechen der heißt R Max also die maximale im Lin-Pack gerechnen gemessene Rechenleistung das ist der Wert der für die Topf Fünfhundert Rangliste wichtig ist.

00:18:41: daneben steht aber auch immer der Wert R Peak dieser Spitzenwert Das ist die theoretisch maximale Performance und da möchte ich jetzt mal ein bisschen ausholen wie man dazu kommt.

00:18:53: Das kann man bei jedem Prozessor ausrechnen.

00:18:56: Das erzählen wir auch immer wieder oder schreiben wie immer wieder, deswegen sind diese AVX-Einheiten so wichtig!

00:19:02: Da liefern diese Prozessoren typischerweise – diese X-Achzig-Prozessoren ihre höchste maximale Leistungsfähigkeit.

00:19:10: was am Ende rauskommt hängt ja vom Code ab und von anderen Faktoren aber ich kann das ausrechen.

00:19:16: Ich nehme mal ein Beispiel Ein x-Aachzig-prozessor mit Achtzig Kern von denen jede zwei AVX-Fünf-Zwölf Einheiten hat.

00:19:24: Und jetzt ist es nicht brauchen sie, brauchen die Zuhörerinnen und Zuhörer sich im Kopf haben.

00:19:28: aber fünfhundertzwölf breit bedeutet der kann in einem Tackzyklus beispielsweise acht FPvierensechzig Werte verarbeiten.

00:19:39: bei zweien wären das dann also sechzig Zweimal AVX fünf zwölf in einem Kern also sechszehn pro Zackzyklos.

00:19:46: Jetzt habe ich nichts.

00:19:47: ganz zufällig man wird gleich die Schönheit meines Arguments erkennen.

00:19:50: Nämlich mal drei Komma eins Giga Herz an, Taktfrequenz.

00:19:53: Also drei Kommas Milliarden Taktzyklen pro Sekunde dann kommen da genau fünfzig Gigaflops pro Kern raus.

00:20:02: Habe ich natürlich die drei Kommar Eins geschickt gewählt.

00:20:05: Das sind drei Kommars in Neunvierzig

00:20:06: Kommen Sechs.

00:20:06: Genau Drei Komma Eins Mal Sechzehn.

00:20:09: Und wenn ich das jetzt noch mit den Achtzig Kernen multipliziere komme Ich auf vier.

00:20:14: Herer Flop Pro Prozessor.

00:20:16: Wenn ich jetzt einen Server habe, der später als Klasserknoten in diesem Supercom Computer steckt.

00:20:22: Also ein Server mit zwei physischen Prozessoren, dann komme ich auf acht Terraflops.

00:20:27: und mit hundertundzwanzig dieser Server käme ich dann auf ein Peterflops.

00:20:31: Und mit tausend zweihundertfünfzig um mal auf eine nennenswerte Leistung zu kommen die Top Fünfhundert Liste da kommt man glaube ich im Moment mit ungefähr zwei bis vier Peter Flops.

00:20:41: Da bist du auf Platz Vierhundertneunzeig oder so.

00:20:45: Also mit twelveinhalbfünfzig dieser Server käme ich dann auf zehn Petaflops.

00:20:49: Ich habe jetzt explizit mal keine Rechenbeschleunige angenommen, sondern mit dem Prozessoren gerechnet.

00:20:54: Aber da funktioniert

00:20:55: es ja analog?

00:20:57: Genau

00:20:57: oder wäre das genau so?

00:20:58: Wie viel Werte die pro Tag durchschleusen, nimmt die Tagzyklen nur... Genau!

00:21:02: Das sind halt andere Datenformate meistens.

00:21:04: Eben ist auch ganz egal für diese Berechnung.

00:21:07: Das ist jetzt für FPvieren sechzig angenommen.

00:21:09: Dann komme ich bei meinen zehn Petaflops, die sich dann jetzt über twelvehundertfünfzig Server verteilen.

00:21:17: Ja da könnte ich auch gleich ausrechnen wenn jeder dieser Server also ein Achtzig Kern Prozessor der bei drei Kilometer eins Gigahertz AVX-Fünfzwölf mit voller Taktfrequenz kann.

00:21:25: Da habe ich schnell vier Fünfhundert Watt pro Prozessors.

00:21:28: Wenn ich jetzt mal nur annehme dass ein so ein Server mit zwei Prozessoren einen Kilo Watt frisst unterlasst, dann komme ich mit meinen tausend zweieinhalbzig Servern Schon auf eins, zwei fünf megawatt.

00:21:39: also ein durchaus realistisches Beispiel dass es so in der Realität jetzt nicht gibt direkt Aber was denkbar wäre und so gucken wir ja auch tatsächlich nach.

00:21:49: Also wir recherchieren.

00:21:50: wenn wir sowas rechercheren dann überlegen wer?

00:21:53: oft kommt das alles ungefähr hin dann stellen wir genau solche Solche Sachen an Und man kann diese Rechenleistung ist auch durchaus eine Aussage, das ist nämlich die Obergrenze.

00:22:04: Deswegen heißt es auch R-Peak.

00:22:06: Also schneller kann es definitiv nicht rechnen wenn man mit FP-Pilenzichtig auf diesen AVX-Fünfhundert zwölf Einheiten rechnet.

00:22:13: Das wäre sehr verwunderlich, wenn da mehr bei rauskommt!

00:22:16: Das ist ja tatsächlich... Ist das relativ einfach?

00:22:20: So.

00:22:20: und aber jetzt kommt's.

00:22:23: Je nachdem wie diese Systeme aufgebaut sind, wie groß die Caches sind

00:22:26: usw.,

00:22:28: liegt die Lin-Pack Performance die dann gemessen wurde also die praktisch nutzbare performance manchmal bei.

00:22:34: Sechzig Prozent der theoretischen performance also weniger ist selten war früher üblich heutzutage ist es selten weniger, dann wäre irgendwas schon schief gelaufen manche aber auf über eighty-fünf prozent und in diesem hp cg sind die unterschiede noch viel krasser.

00:22:52: das heißt diese diese theoretische maximale rechenleistung Da ist dann leicht auch ein Faktor von dreißig bis fünfzig Prozent an Unsicherheit wiederum drin.

00:23:01: Das ist also selbst wenn man das machen würde, kein besonders doller Wert und es gibt noch viel mehr Mogulein.

00:23:07: Okay.

00:23:08: Woran dicht denn dass die halt ihre maximale Leistung nicht abschöpfen können?

00:23:12: Du hast ja eben schon gesagt, das hängt stark von der Anzahl und Größe und Anbindung der Caches und der Vernetzung ab usw.

00:23:19: Und wofür noch?

00:23:21: Man kann... Also es hängt vor allem ganz klar auch am Code.

00:23:26: Also, wenn der Code nicht gescheitoptimiert ist für zum Beispiel diese Prozessoren dann kriege ich natürlich nur einen Bruchteil der Rechenleistung raus.

00:23:34: Das ist erstmal klar.

00:23:35: aber jetzt auf der Hardware-Ebene.

00:23:37: deswegen hat ja Intel damals können sich vielleicht älteren noch daran erinnern da ging es immer um die Intel Compiler und wie praxistauglich sie sind.

00:23:46: Natürlich Intel hatte die geniale Idee Compiler selber zu entwickeln, die natürlich super angepasst waren und da gab es ja sogar Gerichtsurteile dass die compiler zum Teil ein D benachteiligt hätten.

00:23:58: Wir haben das ja ein bisschen differenzierter gesehen weil Es gab Ja auch mal Zeiten.

00:24:02: Das ist Natürlich Ein point in time Da war es so Dass man das mit dem die Sachen Die Mit dem Intel compiler also wenn Man Ist Jetzt Nicht bösartig gemacht hat auf den AMD Prozessoren Sogar Bessere resultate geliefert Haben als mancher andere Compiler auf den AMD Prozessoren.

00:24:17: Also ganz so war es jetzt nicht, dass der Intel-Compiler automatisch nur die Intel-Prozessoren bevorzugt hat.

00:24:23: das waren schon durchaus gute Compiler.

00:24:25: aber abgesehen davon also es geht erst mal um die Mikroarchitektur der CPU Kerne wie sind sie aufgebaut?

00:24:31: Ich habe ja vorhin gesagt AverX-Fünf-Zwölf könnte jetzt achtmal vierundsechzig Werte verarbeiten als fp, aber dafür müssen die auch ausgelegt sein.

00:24:43: Wir haben das bei den kfmaten.

00:24:44: da hört man immer wieder ja der kann jetzt bfloat sehn oder auch fpv.

00:24:49: also wenn die rechenwerke nicht dafür gemacht sind dass sie diese datenformate auch erkennen und die Compiler in den entsprechenden Reihen geben können, dann nutzt mir das nichts.

00:25:00: Dann kann ich eben nicht acht FPv-Caschers gleichzeitig durchschleusen sondern nur einen Pro-Rechenwerk also eine Mikroarchitektur.

00:25:08: Dann die Größe der Caches... Und wie schnell sie sind?

00:25:12: Wir haben ja L-Eins, L-Zwei-,L-Drei-Caches Wie die miteinander kommunizieren können.

00:25:20: Wie die Caches eben das Freeload optimieren Das ist ja die Sprung für Erhersage-Einheiten funktionieren.

00:25:27: Dann die Geschwindigkeit und Kapazität, auch die Kapazitäten der Cache spielt eine Rolle aber auch die Geschwindigkeit und kapazität des lokalen Ramm.

00:25:36: Ist das jetzt über heute haben wir ja zwölf oder sechzehn Kanäle an diesen großen Server Prozessoren?

00:25:42: Manche haben sogar High Band with Memory noch zusätzlich als neue Art vierte Cache eben eingebaut.

00:25:50: Und beim HPCG geht es zum Beispiel auch viel darum, wie sind die Klasserknoten miteinander verbunden.

00:25:55: Also wie leistungsfähig ist die Vernetzung dieser Klasse?

00:26:01: Der springende Punkt ist jetzt... Alles in alle richtungen gleichzeitig optimieren.

00:26:06: ich kann jetzt die super tollste cluster fernnetzung dran bauen aber die kostet natürlich auch geld und vor allem frisst es dir auch energie.

00:26:14: Die mehr also für die berechnung fehlt.

00:26:16: das heißt ein super computer ist auf irgendwas zugeschnitten auf eine art probleme die diese wissenschaftler dort meistens rechnen wollen, Und dann sparen, es ist also sozusagen so ein bisschen wie wenn wir bei Gaming Computern Tipps geben.

00:26:30: Dann sagen wir ja typischerweise auch steckt die Kohle lieber in die Grafikkarte.

00:26:35: oder nimmt zum Beispiel so einen Du brauchst nicht so viele CPU Kerne aber nimm diesen AMD Prozessor mit dem dickeren Cash der bringt dir mehr als mehr Kerne und genauso denken die da auch.

00:26:45: das heißt Die wägen genau ab bei diesen Supercomputern welche Teile sie optimieren.

00:26:51: Und deswegen sind diese Systeme eben trotz zum Beispiel identischer Lin-Pack Leistung dann am Ende sehr unterschiedlich im HPCG.

00:27:01: Okay, dann haben wir also die Unterschiede für High Performance Computing angesprochen aber du hattest ja vorhin auch drüber geredet Die wirklich dicken Fische das sind KI-Systeme inzwischen bei den Rechenzentren.

00:27:19: Wie ist das bei KI?

00:27:21: Algorithmen werden in dieser Art und Weise Prozessoren optimiert.

00:27:28: Wir haben ja auch schon über entsprechende Datenformate gesprochen.

00:27:32: Genau, das ist also sowohl Prozessor als vor allem die Rechenbeschneuniger.

00:27:37: Die lernen dauernd neue Daten-Formate und kriegen zum Beispiel die neuesten Sion von Intel.

00:27:43: Sie haben zusätzliche Matrixrechenwerte für diese typischsten KI-Algorithmen.

00:27:50: Da gibt es ja gerade wieder eine Änderung, sozusagen einen neuen Trend durch diese agentische KI.

00:27:56: Dass klassische CPU Instruktionen sogar wieder einen größeren Einfluss haben.

00:28:00: aber sehr lange hat man vor allem diese Matrix-Einheiten genommen.

00:28:04: so hat man ja überhaupt erstmal diese sogenannten GPUs die ja eigentlich in dem Sinne gar keine GPUs also Graphic Processing Units mehr sind als KI Rechenbeschleuniger.

00:28:14: So ist man ja drauf gekommen weil die halt diese Matrix Berechnungen schon relativ früh deutlich schneller konnten, heute haben die aber spezielle sogenannte Tensorechenwerke dafür.

00:28:24: Das heißt eben es sind eigentlich im eigentlichen Sinne gar nicht mehr diese klassischen GPUs wobei ja umgekehrt auch wieder KI-Algorithmen in Gaming-Grafikarten zum Einsatz kommen zb zur Bildskalierung also das ist alles sehr verwirrend.

00:28:37: aber unser Liebling... Also das Verblüffende ist wir haben vorher so über Petaflops und Hunderte von Watt gesprochen in den Serverprozessoren Und da verwundert ist es ja, dass also zum Beispiel gerade hat Nvidia diesen RTX Spark angekündigt.

00:28:53: Also GB-X oder N-X und der soll ja auch in Peterflop können und ist.

00:28:58: aber eigentlich soll das ein Mobilprozessor vielleicht mit Hundertfünfundvierzig Watt werden?

00:29:02: Da fragt man sich wie so kann er das!

00:29:05: Das ist ja unser beider... Genau, das ist die typische Nvidia Maggi oder Jensenologic von Jensen Wang dem Nvidia Chef mit der Lederjacke.

00:29:15: Der macht das ganz toll, er ist ja ein genialer Verkäufer.

00:29:19: Er ist auch sonst schlau.

00:29:20: Ja aber...

00:29:21: Wir machen uns jetzt etwas lustig drüber und es ist nicht komplett gelogen.

00:29:25: Nein

00:29:25: es ist eben nicht gelogen, sondern sehr geschickt formuliert.

00:29:30: Das heißt für diese KI-Argorithmen hat sich rausgestellt zum Glück!

00:29:35: Sonst hätten wir die KI heute in der Form gar nicht, weil wenn sie nämlich fp.v.h.

00:29:40: wie HPC Systeme benötigen würden dann wäre es wahnsinnig viel teurer, diese Rechenzentren dafür zu bauen.

00:29:48: Das heißt die brauchen eben nicht diese sixty vier Bit langen Kleidkommazahlen sondern die rechnen mit stark vereinfachten Daten und sind dann trotzdem ähnlich.

00:29:58: genau das nennt man Quantisierung.

00:30:00: also man nimmt beispielsweise fp-sechzehn oder sogar nur fp acht mit acht Bit oder heutzutage sogar fp four und da sieht man ja schon.

00:30:10: Also wenn das Rechenwerk dafür optimiert ist, dann kriege ich also statt fpv, die sechzehnfache.

00:30:17: Datenmenge da vernudelt und da macht Jensen Wang dann eben sehr schnell aus einem fpviensechzig Peter Flops magie magie Magie werden mit FP vier eben Sechzehnt KI Peter Flopps.

00:30:31: Und dann kommt noch eine Secret Source obendrauf Die berühmte dünn besetzten Matritzen.

00:30:38: Das ist auch nicht falsch.

00:30:40: Man weiß halt nur nicht, wie oft in der Realität diese Matrizen, die da durchgeorgelt werden wirklich dünn besetzt sind.

00:30:47: Da gibt es dann Optimierung und bei Spars Matrices haben wir dann Plub eine verdoppelte Performance weil das geht dann irgendwie doppelt so schnell.

00:30:55: Und

00:30:56: so habe ich plötzlich weglassen sozusagen wenn die nur halbbesetzt sind die Matrizn.

00:31:02: Genau, das ist ja auch alles richtig und eine zulässige Optimierung.

00:31:05: Die Frage ist nur kann also ich sage es erst mal zu Ende Ich komme also von einem fp-六zig peter flops aus der top fünfhundert Liste werden so mit den richtigen Beschleunigern auf einmal zwein dreißig Peter Flops Ja bei gleich beim der Leistungsaufnahme wohl gemerkt, weil wir wenn wir jetzt einfach bei diesem Peak fährt bleiben und die theoretische Leistungs Aufnahme der Prozessoren nehmen.

00:31:27: Die ja auch nicht gemessen ist während irgendwas sondern das ist eben einfach die TDP diese Family Design Power zum Beispiel.

00:31:33: Und da habe ich also ein Faktor Zweiunddreißig drin.

00:31:37: und Ja und Jensen Wang hat eben Diese dieser Eigenschaft dass er das alles so vor rechnet und dann sagt ja wir haben hier zweiund dreißig Peter Flops Und dann wird das erstmal so hingenommen und hört sich eben sehr viel mehr an als bei so einem Top-Fünfhundert Supercomputer.

00:31:53: Und Wunder oder Wunder aus nur Hundertfünfundzwanzigwatt.

00:31:58: Und bei FPV, du kannst ja einfach nicht sagen ich lass einfach mal soviel Genauigkeit weg.

00:32:07: also das ist schon schwierig das alles so zusammen zu kondensieren.

00:32:14: Naja, das Problem ist du weißt halt nie welche Anteile deiner Berechnung oder eines künftigen KI Algorithmus zum Beispiel.

00:32:21: Dann wirklich in FPV auch genauso mit der Genauigkeit laufen die Du halt brauchst.

00:32:26: und deswegen ist es also die Wahrheit liegt halt sozusagen dazwischen.

00:32:29: man kann natürlich ein bisschen Erfahrung und dass deswegen sagen die Zahlen ja durchaus was aus.

00:32:35: für die Profis die halt ihren Algorithmos kennen Die können natürlich zurückrechnen und sagen Ja da sind ja die FPV von Jensen Wang der wert die peter flops ich weiß ja dass sich ein bisschen mehr.

00:32:46: ich habe also erhebliche teile im algorithmus.

00:32:48: da brauche ich zum beispiel jetzt ich sage mal in acht dabei wird es dann eben halb so viel leistung sein.

00:32:53: insofern liefert die zahl ja durchaus eine einschätzung.

00:32:56: das ist alles nicht falsch.

00:32:58: aber für um jetzt rechenzentren miteinander zu vergleichen das war hier die ursprünglich frage bringt mir das doch nichts wenn der eine jetzt eben Ja, eins ist die untere Grenze sozusagen der andere sagt acht ja das ist doch totaler Kokolores.

00:33:20: Und deswegen bringt mir bringt mich diese theoretische Rechenleistung nicht weiter.

00:33:26: und ich möchte eigentlich auch noch dazu sagen es gibt ja auch noch andere Aufgaben im Rechenzentrum zum Beispiel storage Und das heißt ich hab Speichersysteme, wo die Prozessoren nichts anderes zu tun haben als zum Beispiel irgendwelche komischen Redudanzen und Checksums zu berechnen.

00:33:46: Und ja wie rechne ich denn die mit ein?

00:33:48: Das sind ja auch erhebliche Teile des Systems oder sollen jetzt eigentlich?

00:33:52: mittlerweile hat man oft sogenannte Softrouter, Software Defined Networking.

00:33:58: Das heißt da sind ja auch noch Prozessoren drin die eben diese im laufenden Betrieb dynamisch die Algorithmen anpassen mit denen der also die eigentlichen Netzwerkschips.

00:34:08: Die rechnen das nicht in Software das wäre viel zu langsam.

00:34:11: aber die Routing Strategien und solche Sachen da hängen noch zusätzliche Prozessoren dran die das im laufen Betrieb optimieren.

00:34:18: soll deren Rechenleistung jetzt dazu gerechnet werden oder nicht?

00:34:24: Leistung auf und stellen auch Rechenleistungen bereit.

00:34:28: Wir haben schon mal vor einiger Zeit eine Folge gehabt über Modems, fünf G mobil von Modem in Smartphones.

00:34:34: die haben tierische Rechenleistung aber nur für diesen einen Fall optimiert.

00:34:41: was rechnet man alles da rein jetzt bei den Prozessoren?

00:34:43: Was zählt denn als Prozessor?

00:34:44: also ich komme ja selbst mit diesen theoretischen Angaben nicht wirklich weiter.

00:34:50: Also insofern finde ich die Megawatt-Angabe eigentlich ehrlicher.

00:34:54: Es ist halt fast wie bei einem Industriebetrieb, wo ich sage Ich habe hier Fünfzig megawatt elektrischen Anschlusswert den Krieg ist auch weggekühlt und dann baue doch da rein was du möchtest.

00:35:05: Und ja in diesem Zusammenhang hast Du ja anfangs auch noch gesagt dass Die Rechenleistung eines Rechenzentrum über die Jahre über die Nutzungsdauer des Gebäudes oder der Anschlüsse auch noch stark steigen kann.

00:35:18: Kannst du da noch mal ein bisschen genauer zu erklären, wie sowas kommt?

00:35:22: Ich mein so'n Supercomputer den schmeißt man dann ja nicht einfach weg.

00:35:27: Genau bei den Supercomputern ist es aber so.

00:35:29: viele haben vielleicht schonmal den Begriff Cray gehört.

00:35:32: also das war ja dieser berühmte der so diese ersten Vektorechner mit irgendeiner komischen Freonkühlung damals gebaut hat zur Runde Kisten die als Toroid verschaltet waren.

00:35:42: und Cray gibt's heute noch.

00:35:45: das ist aber eine Sparte von HPE Also Jule Packard Enterprise, dafür stand das ja mal HPE.

00:35:51: Und die haben zum Beispiel... Die sind unter anderem deswegen so erfolgreich bei den Supercomputern weil sie halt solche Cabinets bauen.

00:35:58: also das sind spezielle Racks in einem speziellen Format oft auch mit Wasserkühlung und da gibt es halt nach ein paar... und die haben eine Entschuldigung.

00:36:06: erstmal noch dazu, die haben auch ne sehr leistungsfähige Vernetzung.

00:36:11: Die haben so eine spezielle Netzwerktopologie, die eben sich für HPC als sehr günstig rausgestellt hat.

00:36:19: Dann machen sie auch noch immer dasselbe Betriebssystem sozusagen.

00:36:24: das ist ein bisschen wie beim Raspberry Pi wo sozusagen das neue Modell dann auch klar.

00:36:30: da kommt ein Update aber ich kann sowohl das Alter also den Raspi V als auch den Rasbi IV im Prinzip mit derselben mit derselben Software nutzen oder kann meine Software weiter betreiben.

00:36:41: Natürlich kann man oft das neue System erst dann besser nutzen, wenn man seinen Code anpasst aber das bleibt einheitlich so.

00:36:47: und jetzt kommt der Trick die bieten dann oft nach einigen Jahren für dieselben Cabinets Retrofits an also Compute Blades die auch vom Thermal Envelope von der ganzen Thermik von der Kühlung die sie brauchen da einfach reinpassen.

00:37:04: Das heißt die Unis Schwierigkeiten haben, gerade so Infrastrukturkosten zu finanzieren.

00:37:11: Die haben dann einen guten Aufstiegsfahrt um in dieselbe Mechanik quasi ein abgedatetes System reinzubauen oder auch zum Beispiel für verschiedene Rechenanwendungen optimierte Blades oder Module miteinander zu kombinieren.

00:37:31: weil man sagt ja wir haben da neuen Fachbereich oder wir brauchen jetzt andere Rechenwerke

00:37:37: Zum Beispiel, wenn was du vorhin gesagt hattest dass die agentische KI jetzt ja auf dem Vormarsch ist und mehr Prozessorleistungen gegenseit zu beschleuniger Leistung braucht als vorher.

00:37:49: Dass man sagt

00:37:51: ich

00:37:51: tausche jetzt mal diesen einen Schrank um und bauere da jetzt mehr Prozessoren statt Beschleunigerein

00:37:59: Beispielsweise, genau.

00:38:00: Und im Kleinen habe ich das ja grundsätzlich über dieses standardisierte Rack-System also diese typischen Neunzehntzoll-Racks die ja jetzt in den KI Rechenzentren gar nicht mehr so stark zum Einsatz kommen.

00:38:10: da hat man ja mehr dieses Open-Compute Format oder eben proprietäre Bauformen wie von Cray oder von NVIDIA weil sie dann darauf abgestimmt sind.

00:38:20: aber grundsätzlich muss man sich das mal so vorstellen.

00:38:22: Die BICE Collocation Rechencentren sind ja so aufgebaut dass ich schon alleine wegen der sogenannten Randabschnitte, also Feuerschutz in einen Raum brennt oder ein Gebäude möchte.

00:38:34: Das möchtest du ja auch das möglichst wenig andere mit abbrennen.

00:38:37: Das heißt diese Rechenzentren sind hier in verschiedene Räume unterteilt.

00:38:42: In Frankfurt diese hohen Rechencentren die teilweise dreißig Meter hoch sind haben sagen wir mal fünf sechs sieben Stockwerke durchaus.

00:38:49: und Also Ich habe nicht eine riesige Halle wie wir das Das ist ja oft auch so eine Vorstellung, dass es nur eine Halle ist.

00:38:56: Sondern ich habe viele Räume.

00:38:57: Das ist vom Zutrittsschutz und sowas besser.

00:38:59: oder wenn ich mal renovieren will.

00:39:02: Und dann hab' ich pro Raum eine gewisse elektrische Anschlussleistung und die gewisse Kühlleistung, die ich da rein- und rauskriege kann man sozusagen Energie rein in Form von Strom, Energie raus in form von warmer Luft oder eigentlich genauer in vorm von warmem Wasser weil da sitzt ein luftwärme Tauscher oder sogar direkte Wasserkühlung.

00:39:24: Und dann geht das zu irgendwelchen Kühleinheiten draußen raus, aber ich habe irgendeine Vorstellung wie dass sich pro Raum aufteilt und dann kann ich in den Raum wiederum eine gewisse Anzahl an Racks stellen und in jedes Rack kann ich halt also ein Server schrank und da passt halt ein Server oder da passen dann Server in Standard-Bauform rein.

00:39:42: Typische Größe sind vierzig Höhen-Einheiten Hüblich also zwei höhen einheiten.

00:39:50: dann kann ich da theoretisch Bis oben hin zwanzig stück reinstecken und da muss oben immer noch so einen switch rein für die vernetzung.

00:39:56: Also man muss sich das erst mal vorstellen.

00:39:58: So ist ja dieses ganze gebäude strukturiert Und dann kann Ich Für jede Ebene, also für jedes stockwerk für jeden raum und Dann natürlich auch für den für jedes weg oder pro Höhen Einheit eben sagen so viel watt Kann ich darin verheizen?

00:40:11: Okay.

00:40:12: Und wir kennen jetzt alle wiederum muhrs law.

00:40:15: also dass murche gesetzt alle zwei drei jahre Kann man grob sagen gibt's ja Verdopplung haben wir heute nicht mehr so ohne weiteres.

00:40:24: Wir haben in manchen Bereichen wie KI teilweise mehr als eine Verdoppelung, in anderen Bereichen haben also weniger.

00:40:30: aber ich rechne jetzt mal so Naja wenn ich also nach fünf Jahren ins Hörwert tausche dann kann der auf jeden Fall das Doppelte von einer Rechenleistung.

00:40:39: und Wenn Ich Jetzt Aber Rechne Ich nutze Das Gebäude Sagen Mal zwanzig Jahre Dann würde ich Also Nach Fünf Zehn Und Fifzehn Jahren könnte ich alle Server tauschen und jeweils verdoppeln, dann komme ich schon auf Faktor Acht über zwanzig Jahre.

00:40:53: Ich habe ja mit fünfzehn gerechnet also die könnten da noch fünf Jahre laufen.

00:40:57: Dann hätte ich also... Die achtfache Performance bei gleicher ungefähr gleicher Leistungsaufnahmen in dem System.

00:41:04: oder wenn ich jetzt dreißig Jahre rechne und alle vier Jahre tausche?

00:41:07: Also ich kann auf Faktor Dreißig kommen, die sich diese Leistung über viele Jahre die Rechenleistungen aus demselben Räumlichen und thermischen und energetischem Bezug rauszapfen kann sozusagen.

00:41:25: Aber die einzelnen Prozessoren, zumindest haben wir das ja in den letzten Jahren gesehen, da geht die Thermal Design Power also die erlaubte Leistungsaufnahme ja deutlich in die Höhe.

00:41:38: Also du hast dann quasi Irgendwann, wenn du an deinem Anschlusswert angekommen bist in was weiß ich X Gigawatt oder X Megawatt.

00:41:47: Da kannst du ja dann nicht drüber da kannst du nur deine Racks oder deine Schränke schmaler besetzen irgendwann.

00:41:55: Genau das wird auch gemacht!

00:41:56: Das sieht man auch in den Rechenzentren.

00:41:58: Dass eben Blindplatten drinstecken,

00:42:01: d.h.,

00:42:02: diese Racks sind bei Luftkühlung so gedacht dass die Server vorne die Luft reinziehen und hinten die Barme rausblasen Und deswegen muss der Luftfluss, also das Wreck soll nicht leer sein.

00:42:15: Dann würden ja die Luft, die hinten rausgesaugt wird... Natürlich immer den Weg des geringsten Widerstands nehmen und schön durch diese offenen Teile.

00:42:26: Durch flutschen.

00:42:27: deswegen macht man die zu, und man sieht das dann eben relativ deutlich.

00:42:31: also die stärkeren Server dass Die sind dann da sind dann zum Beispiel nur ist nur die Hälfte besetzt unter Restes mit Blindplatten zu.

00:42:39: Man sieht natürlich immer nicht Ist es jetzt einfach Reserve?

00:42:43: Oder können die wirklich nicht mehr pro rek verheizen?

00:42:46: aber das wird auf jeden fall gemacht weil es ist ja trotzdem sinnvoller.

00:42:49: wenn ich sagen wir mal damit werben einem den intel auch immer wieder dass sie dann nach ein paar jahren sagen ja eure fünf Jahre alten server könnte jetzt drei zu eins konsolidieren.

00:42:59: also ihr habt hier.

00:43:00: So viel mehr Kerne, viel mehr RAM.

00:43:03: Noch mehr Netzwerkleistungen können mehr SSDs reinpacken und dann macht man das zum Teil auch wenn das Rechenzentrum pro Rack eben nicht mehr hergeht.

00:43:11: also die... Das kann man nicht so einfach ändern.

00:43:15: Aber für das gesamte Rechencentrum bleibt halt die angegebene Anschlussleistung ja gleich?

00:43:22: Ganz genau weil diese Dieser physikalische Wert diese deswegen ist ja auch so wichtig dieser Anschluss wert in megawatt oder gigawatt der ist sozusagen.

00:43:34: Der bezieht sich auf die elektrik und die kühlung und isst mit den physischen Gegebenheiten des Gebäudes und sogar der Umgebung des gebäudes quasi verbacken.

00:43:44: Denn das geht ja schon mit der Stromversorgung los, insbesondere wenn ich da mehrere Dutzend Megawatt brauche.

00:43:50: Du kannst ja mal bei deinen Stadtwerken anrufen und sagen, ich hätte gern fünfzig Megawatte nächste Woche!

00:43:55: Da zeigen die dir ein Vogel am besten noch von zwei verschiedenen Umspannwerken also zum Teil ist.

00:44:01: es geht das mit Leitungsbau einher und zwar also Mittelspannungs- oder Hochspannungsleitung.

00:44:06: Die müssen wirklich Masten aufgestellt werden, dann gibt's Genehmigungsverfahren Denn die großen Rechenzentren hätten das gerne auch, wenn möglich, redundant.

00:44:16: Das hängt ja von dieser sogenannten Tierung ab.

00:44:18: Also Tier drei und vier Rechencentren sind besonders sicher.

00:44:23: Du brauchst erst mal diese Anschlussleistungen.

00:44:25: Dann brauchst du ja die Trafus dafür um eben diese Leistung erstmal auf diese zweihundert- oder vierhundertwolltebene.

00:44:32: also viele sagen so Drehstrom dazu.

00:44:35: Auf dieser Ebene wird heute im Rechenzentrum verteilt.

00:44:38: Dann hast du also bei typischen Rechenzentren, die auch wirklich mit Nutzdaten arbeiten.

00:44:44: Hättest du gerne auch einen Dieselgenerator der das kann und den ist genehmigungspflichtig?

00:44:51: Also dann musst du da Brennstoff lagern.

00:44:54: was nutzt ja der dieselgenerator ohne diesel?

00:44:57: Da brauchst Du dann noch eine Emissionsschutz.

00:45:00: also wenn er läuft wie lange darf er laufen?

00:45:02: dass musste genehmigen lassen.

00:45:03: du muss da wenn das diesel dafür nicht auslaufen.

00:45:05: Das ist wie große Öltanks Das ist ein Irrsinn-Aufwand, den kann ich aber auch nicht nachträglich einfach einen zweiten diese Generator hinstellen oder einen zweiten Trafo und dann sagen übrigens ab morgen nämlich doppelt so viel Leistung aus deinem Stromnetz.

00:45:19: Ja das ist also alles sehr kritisch und tatsächlich ist es ja so in Frankfurt als dem größten oder am dichtesten bestimmten deutschen Standort von Rechenzentren dass sie eben Mühe haben überhaupt die Leistungen da noch einzukriegen.

00:45:35: Also die Stromversorge.

00:45:37: Jetzt sind wir aber erst beim Dieselgenerator, dahinter kommt die unterbrechungsfreie Spannungsversorgung.

00:45:44: Da habe ich ja Wandler, die die gesamte Energie wandeln müssen und eben je nach Technik entweder stand by also die Batterien parallel laden oder dann schnell umschalten oder sogar kontinuierlich durch die Batterinen pumpen Um diese Spannungen auch regeln zu können Also zum Beispiel Spannungsspitzen rauszuholen und so Ich brauche Stellfläche für diese Wandler.

00:46:06: Also ich hab dann Gebäude.

00:46:08: Ich habe da Akkus, sind oft noch Bleisäure wie der Name schon andeutet auch da haben braucht muss sich gesetzliche Vorschriften erfüllen.

00:46:17: Da kann Knallgas her entstehen und so weiter.

00:46:19: bei Lithium Ionen habe ich Brandschutz Anforderungen.

00:46:22: Ich hab aber auch das Gewicht der Akkus müssen irgendwo sein Kann nicht dass doppelte reinkarren Und dann, das vergessen manche.

00:46:30: Das haben die da bei der Telekom ganz interessant erzählt an dieser Eisbachwelle.

00:46:35: Wir haben ja ein altes Rechenzentrum von einer Bank reaktiviert was in sechs geschossen unter dem oder vier geschossen Unter der Erde ist.

00:46:42: Ja sie mussten für die Kabel Weil die da eben so eine Zelle rein gebaut haben mit einer extrem hohen Leistung für solche KI-Beschneuniger.

00:46:50: Die mussten erst mal durch diese Beton decken größere Löcher bohren, um die dickeren Kabel da durchzuschieben.

00:46:56: Also das sind ganz triviale Probleme.

00:46:58: Du brauchst Kabelbritschen, die größer sind.

00:47:02: Ja also du hast ... ne?

00:47:04: Du kriegst halt durch den Kabel von einer gewissen Dicke, also wo die A dann einen gewissen Querschnitt haben einfach nur eine gewisse Menge Leistung durchgepowert.

00:47:13: Ja naheliegend aber macht man sich normalerweise keine Gedanken drüber.

00:47:17: Genau und ist wegen gleicher Definitionen

00:47:19: vorstößt!

00:47:22: Und wie ist das mit der Kühlung, die kann man ja dann auch eigentlich schlecht erweitern.

00:47:26: Ja genau also man sieht es auch ganz schön auf so Bildern von solchen gerade jetzt mal wieder bei dem Supercomputer, die eben oft das öffentlich machen.

00:47:34: da siehst du was dafür Mörder Wasserrohre in diesen Rechenzentren oft durchgelegt werden.

00:47:40: Da habe ich einen gewissen Durchfluss Ich brauche da Pumpen und Gewicht.

00:47:43: Also mehr Wasser pro Zeit krieg' ich halt gar nicht durch und ich habe ja gewisse Vorschriften.

00:47:51: Haben viele vielleicht schon mal gehört, es gibt ja warmen Wasserkühlung.

00:47:54: Da kriege ich tendenziell mehr Wärme pro Zeiteinhalt mit weg.

00:47:57: aber da müssen die Server wiederum für ausgelegt sein.

00:48:00: Du hast ja gewisse Vorlauftemperaturen und Drücke Aber das gilt natürlich genauso für die Rückkühlgeräte.

00:48:06: Die haben eine gewisse Größe.

00:48:08: du kriegst einfach die Umgebungsluft.

00:48:09: also letztlich geht die Wärmung ja fast immer in die umgebungs luft.

00:48:13: Das war wieder ein schönes Beispiel, weil die nutzen eben den Bach zur Kühlung.

00:48:18: Aber sie dürfen ja von einem Umweltschutz her auch nur eine gewisse Temperaturdifferenz machen so wie große Kraftwerke.

00:48:24: Die dürfen dann im Sommer nicht den Rhein aufheizen oder sowas bis Ultimo sondern du darfst ne gewisse Menge eben da wegkühlen und der Rest muss in die Umgebungsluft Und das muss ja auch im Hochsommer funktionieren.

00:48:36: Also hast du bestimmte... Das ist eine Menge Kupfer und so was, was du dir da zum Beispiel aufs Dach packst von deinem Rechenzentrum.

00:48:44: Da kannst du nicht einfach mehrstöckig bauen dann fällt dir deinen Rechencentrum einfach zusammen.

00:48:49: die sind schwer diese Dinge oder du musst in die Umgebung.

00:48:52: also es ist ein physikalischer Grenzwert einfach den du da hast und deswegen Gar kein schlechter Wert mit diesen Mega-Watt oder Gigawatt.

00:49:03: Da können sich die Profis schon was drunter vorstellen!

00:49:06: Und du hast eben gesagt, da fällt ja dein Gebäude zusammen?

00:49:09: Diese Racks selber werden auch immer dichter und damit immer schwerer,

00:49:13: ne?!

00:49:14: Ganz genau also das klassische Rechenzentrum übrigens auch die, die wir hier haben, die ja auch schon über dreißig Jahre alt sind... Da hat man ja diese sogenannten Doppelböden.

00:49:24: Das heißt, man hat so aufgeständerte Bodenplatten.

00:49:27: Manche kennen das vielleicht von einer, was weiß ich?

00:49:29: Von der Tanzveranstaltung am Wochenende wo dann die Band auf solchen hochgestellten Bühnelementen steht.

00:49:36: So ähnlich ist es da nur fest eingebaut.

00:49:38: Das heißt du hast so ein Ständerwerk im Boden Da kannst du auch wirklich drunter rumkriechen und da drauf stehen dann die Wrecks und du kannst diese Platten alle einzeln mit einem Saugheber jederzeit hochnehmen Und unten fließt zum Beispiel die Kaltluft durch oder da liegen auch die Wasserleitungen drin Und oft liegt da auch die Vernetzung drin und die Stromversorgung.

00:49:59: Das dann sieht der Raum einfach sauberer aus, unten ist schön viel Platz.

00:50:04: Es ist halt berührungsgeschützt also da fällst du nicht drüber.

00:50:08: Oben hast du einen glatten Boden wo du die Server reinrollen kannst.

00:50:11: aber jetzt kommt das.

00:50:12: Aber Du hast natürlich eine gewisse Flächenbelastbarkeit.

00:50:17: Also so und soviel Kilowatt pro Erk Kilogramm und Quadratmeter mehr geht halt nicht.

00:50:22: Und wenn die Schränke dank weil sie zum Beispiel Wasserkühlung haben oder immer dichter gepackte eine Weile ging das mal um die Festplatten, dass so ein Schrank schnell ne Tonne wiegt und den kriegst du über manche Doppelböden gar nichts drüber da würde der einfach einbrechen.

00:50:38: mittlerweile sind ja diese Triplets bei diesem Open Compute Standard das sind immer so drei Ex.

00:50:44: also die sind schon breiter als neunzehnt soll ich glaube einundzwanzig zoll und davon drei nebeneinander zusammen.

00:50:49: Also die sind zusammengeschweißt und die werden vorbestückt geliefert geliefert, die passen in älteren Rechenzentren nicht mal in den Aufzug geschweige denn dass er die hochfahren könnte.

00:51:00: Also da ist das ist also wie gesagt der Gebäude Eigenschaft

00:51:03: okay?

00:51:04: Du hast dich eben ja schon ein bisschen versprochen mit Kilowatt statt Kilogramm.

00:51:09: Geh mir doch mal wieder auf die Kilowattserück, weil es ja auch eigentlich das Thema ist.

00:51:14: Was sind denn so typische Leistungs- oder Anschlussleistungen für Rechenzentren in Deutschland?

00:51:20: Wir haben ja noch nicht die allergrößten hier.

00:51:23: Ja, das kann man heute gar nicht sagen!

00:51:24: Das ist ja das Verwirrende.

00:51:25: wenn wir jetzt sagen... Das ist dieser Bitkom, diese Bitkom-Zahl.

00:51:30: Es gibt fünfzigtausend Rechenzentren.

00:51:32: Dann geht das wirklich los mit dem sprichwörtlichen Besenkammer wo dann mal der Server reingekommen ist und wo es immer zu heiß ist und oben das kleine Fensterchen immer aufsteht was schon vom Zugriff Schutz oder sowas nicht ideal ist.

00:51:47: Und die große Masse in Deutschland hat weniger als hundert Kilowatt also nur zweitausend von diesen fünfzig tausend rechenzentren schätzt.

00:52:00: der bitkom haben mehr als hundert kilowatt und hundred kilowatts hört sich jetzt erst mal wenn man jetzt so denkt.

00:52:07: mein durchlauferhitzer zu hause hat acht zehn kw Anschluss wert.

00:52:11: bei so einem typischen einfamilienhaus heute sind die mit fünfzig ampere eingespeist und bei zweihundert dreißig volt mal drei phasen da kommt man so auf in der größenorten von treißig kwee.

00:52:23: Einerseits sagen, das hört sich irgendwie viel an.

00:52:25: Das ist ja so viel wie drei Wohnhäuser maximal aufnehmen können was sie eigentlich nie tun.

00:52:30: aber andererseits rechnen wir hier von vierhundert Kilowatt Ladesäulen bei Tesla.

00:52:35: Ja also das heißt nur zwei tausend Rechenzentren in Deutschland haben mehr als eine etwas bessere E-Auto ladesäule.

00:52:45: und wenn man jetzt mal über megawatt sprechen für eLKW soll ja dieses Megawatt Charging System kommen MCS Da kann man leicht raten worauf sich das megawatt bezieht und nur hundert haben mehr als fünf megawart.

00:53:00: also hundert rechenzentren in deutschland haben mehr.

00:53:04: Also so viel wie fünf elade sollen für lkws.

00:53:08: also das ist alles noch relativ bescheiden.

00:53:12: gibt es denn eine gesamtzumme?

00:53:14: die man schätzt, so für deutsche Rechenzentren?

00:53:17: Genau.

00:53:18: Also als... Die Bundesregierung und auch der BITCOM schätzen das Ende des Jahr-Zwanzig-Fünfundzwanzig.

00:53:22: Das ist also sehr aktuell von einem halben Jahr, dass in Deutschland ungefähr drei Gigawatt Rechtszentrumskapazität stehen.

00:53:29: Und ein Drittel davon in Hessen bzw.

00:53:32: konkreter im Großraum Frankfurt, also eins Komma Eins Gigawat.

00:53:36: Deswegen berichten wir ja so viel über diese Rechencentren in den USA wo jetzt welche geplant sind.

00:53:43: Das ist wirklich noch Ferneplanung, aber die allergrößten.

00:53:46: Da soll jetzt ein, das sind mehrere Gebäude, aber das Ein Campus so bis zu zehn Gigawatt haben.

00:53:53: also da geht es um ganz andere Größenordnung und tatsächlich sind welche mit einem gigawatt auch schon im Bau.

00:53:59: also so viel wie alle Rechenzentren in Frankfurt zusammen

00:54:04: Okay, aber auch für Frankfurt und Umgebung oder ganz Deutschland ist ja eigentlich abzusehen dass diese Anschlussleistungen in Zukunft stark wächst.

00:54:15: Naja wenn das mit der KI so weitergeht, jetzt sind wir nämlich wieder bei dem Punkt die werden erst mal gebaut oder projektiert um eben.

00:54:23: also sind ja unterschiedliche Projekte.

00:54:26: Manche machen das alles klaut das heißt sie stellen da ihre Server rein und vermieten dann die Server.

00:54:31: andere machen das als Collocation für KI.

00:54:34: Das heißt, die stellen eben diese neuartigen Rechenzentren mit sehr viel höheren Leistungen pro Rack dann bereit und hoffen auf Kunden, die das auch nutzen.

00:54:43: Und die werden natürlich nicht von Anfang an den Maximalausbau auf die Grüne Wiese klotzen sondern eben je nachdem wie sie Buchhogen haben.

00:54:51: aber das soll sich eben verdoppeln hatten wir ja eingangs erwähnt also sechs Gigawatt bis zwanzig dreißig und im Moment sind auch tatsächlich ich hab's ja mal vor einem halben Jahr oder einem Jahr Also über dreißig Milliarden sind an Investitionen in Projekten schon angekündigt, also das ist auf dem Weg tatsächlich.

00:55:13: Du hast gesagt die sind nicht alle am Anfang, auch die neu geplanten Co-location Rechenzentren sind nicht aller am Anfang komplett voll.

00:55:22: Wie groß sind denn die größten, die im Moment so geplant sind?

00:55:27: Also konkret im Bau ist die Schwarzgruppe, das ist also die IT-Abteilung von Lidl.

00:55:32: Die auch als StackIT oder Stackit je nachdem wie man sprechen möchte Cloud Anbieter ist.

00:55:39: Wir haben mal richtig Geld in die Hand genommen und bauen in Brandenburg auf dem... Auf dem Gelände eines ehemaligen Braunkohlekraftwerks, weil da schon ein Umspannwerk steht.

00:55:51: Da ist ja auch in Brandenburg sehr viel Windkraft und das soll natürlich auch so ein großes Batteriespeicherprojekt hin.

00:55:58: Das wird oft zusammen gedacht oder sogar geplant.

00:56:01: die bauen da konkret an zweihundert Megawatt.

00:56:05: Ja das ist also schon eine der größten die jetzt im Bau sind Die japanische und also Microsoft hat ja dann vor letztes Jahr schon.

00:56:16: Und letztes Ja über ganz Europa verteilt, ganz viele große Rechenzentren eben unter dieser Microsoft Marke Asia also Artur angekündigt wo eben auch das Microsoft Teams drin läuft.

00:56:28: aber das wollen sie auch für Mittelständler und so vermieten.

00:56:31: Und da soll irgendwas, also drei Gebäude sollen es glaube ich werden im Norddeutsch, ist das schon norddeutschen?

00:56:38: Im kölnischen Braunkohlerevier.

00:56:39: Im reinigen Braunkohlerrevier.

00:56:41: Also tatsächlich nur vier fünf Kilometer davon dieser großen Braunkollegrube Hamburg und übrigens auch vom Forschungszentrum Jülich entfernt.

00:56:50: Und da dürften es um die Vierhundert Megawatt wären... Das weiß er hat Microsoft nicht veröffentlicht.

00:56:56: aber es gab da so Gab das so unvorsichtige Ankündigungen von Umbauten an einem Umspannwerk?

00:57:04: Da hat man das dann, weiß man das so ungefähr.

00:57:07: Und diese japanische Firma NTT die auch in Frankfurt sowieso sehr aktiv sind.

00:57:13: Wir wollen in Rhein-Hessen also nur so vierzig Kilometer Luftlinie von Frankfurt haben die bis zu vierhundert-achtzig Megawatt konkret genannt und da gibt es sogar Überlegungen, ob das noch mehr werden könnte.

00:57:26: Aber das ist halt klassische Collocation.

00:57:28: Das wird man sehen.

00:57:31: Es gibt aber auch einige hundert megawatt Ideen für Berlin oder Umberlin in Brandenburg.

00:57:39: Da hat es ja typischerweise so ist dass es in Deutschland immer ein bisschen langsamer ist als anderswo und vielleicht auch ein bisschen kleiner.

00:57:46: Wie ist das denn bei unseren europäischen Nachbarn?

00:57:49: Ja, ein traditionell starkes Land bei Rechenzentren ist UK.

00:57:53: Also auch wegen der Börse in London.

00:57:57: Auch wegen der englischen Sprache weil da viele Amerikaner rüber kommen dann auch Irland.

00:58:01: ja also am Flughafen Dublin stehen sehr viele Rechencentren.

00:58:05: Weil da auch die Seekabel aus

00:58:07: den

00:58:08: Steuern auch aber auch weiter die Seenkabel aus USA ankommen ganz trivial.

00:58:13: Viele der großen Cloud Leute wie also vor allem ist ja immer Amazon zu nennen AWS.

00:58:19: Das ist schlichtweg der größte weltweit größte Cloud Anbieter.

00:58:22: Nummer zwei ist eben Microsoft Azure und Nummer drei ist Google Cloud, dann kommen glaube ich chinesische Anbiete wie Tencent und so.

00:58:30: aber diese großen.

00:58:31: deswegen gehen da auch so viele multinationale Konzerne hin weil die auch die Seekabel selber betreiben.

00:58:36: also geht es in diesen Rechenzentren und kann sein weltweit regional Deine Server einfach buchen, ohne dich um irgendwas kümmern zu müssen.

00:58:45: Sagst du einfach ich hätte gerne die Leistung da und dort das ist ja das Geschäftsmodell.

00:58:50: Ja genau

00:58:50: Da ist.

00:58:51: also UK und Irland sind sehr stark.

00:58:54: Aber jetzt gerade hat also Softbank Das is auch ein japanischer Konzern dem Jahr der CPU Entwickler oder Designer Arm gehört Die er jetzt auch unter die Arm Also auch so unter die CPU Lieferanten gegangen sind.

00:59:09: Und Softbank hat wohl irgendwie Geld in der Tasche, die sind ja auch im USA an diesem Project Stargate beteiligt und wir haben jetzt auf eine Initiative von Emmanuel Macron hin das heißt choose France.

00:59:21: Haben die verkündet dass sie seventy fünf Milliarden Planen zu investieren in Frankreich?

00:59:27: Und die wollen da fünf Gigawatt über rund zehn Jahre an Rechenzentrums Kapazität bauen aber auch ein Server Hersteller dort ansiedeln und so.

00:59:36: Das sind also Pläne, das wäre dann mehr als Deutschland bisher insgesamt hat in Frankreich.

00:59:42: Aber in Deutschland sollen es ja auch sechs Gigabit werden bis zwanzig dreißig.

00:59:45: also Deutschland ist einfach dass Wirtschaftlich bedeutsamste Land einfach weil er am meisten Einwohner in der EU hat.

00:59:53: Es ist relativ trivial und dicht besiedelt und es gibt die Börse in Frankfurt.

00:59:57: Das sind solche Treiber.

01:00:00: Also kann man vielleicht abschließend sagen, der Anschlusswert.

01:00:04: Die Leistungsangabe von Sonnum-Rechenzentrum ist so eine Art Infrastrukturkennwert.

01:00:10: was da geht?

01:00:12: Genau und das ist eben auch eine Zahl die sich mit anderen Industrieinstallationen vergleichen lässt.

01:00:19: denn wir haben ja im moment die aktuell die debatte über den hohen strompreis und die hohen energie preise insgesamt.

01:00:25: Und das ist ja kein zufall dass dann eben die stahlindustrie oder eben die chemieindustrie oder stickstoff dünger herstellung stark getroffen sind weil die energieintensive prozesse haben.

01:00:37: und bisher Also die KI Rechenzentren, diese Gigantischen, die wachsen war wahnsinnig schnell und schneller als andere Branchen.

01:00:44: Die überlegen ja sogar abzubauen.

01:00:47: aber wenn man jetzt mal überlegt wir haben ja gesagt nur zweihundert Rechencentren haben mehr als hundert Megawatt um die Zahl nochmal zu sagen hier in Salzgitter bei uns in Hannover in der Nähe baut salzgitter also des stahlwerk gerade um und will ja auch mit grünem wasserstoff arbeiten in zukunft.

01:01:05: aber die kriegen auch einen sogenannten elektro lichtbogenofen.

01:01:08: Und der wird über hundertzwanzig megawatt verheizen.

01:01:11: ein einziger lichtbogenofen okay, und salz gitter ist jetzt schon der größte einzelne stromverbraucher in niedersachsen.

01:01:19: Niedersachsen produziert längst mehr strom vorwiegend aus wind als es selbst verbraucht natürlich nicht In jeder Stunde, ne?

01:01:26: Aber rechterisch.

01:01:29: Und die fressen jetzt schon drei Prozent des gesamten Stroms in Niedersachsen oder zwei oder drei Prozent war die Zahl.

01:01:36: und wenn ich denke so ein großes dickes Passagierflugzeug leistet in der Spitze auch mal vierzig bis achtzig Megawatt.

01:01:42: also man muss das schon einordnen.

01:01:44: oder die Elektrik mit weil es jetzt inklusive Trieb

01:01:47: wäre.

01:01:47: Die Turbin!

01:01:48: Ja okay

01:01:49: genau.

01:01:52: Es gibt viele Bereiche, die wahnsinnige Mengen an Energie fressen.

01:01:55: Und da durch diese Kennzahl kann man das ja eben auch mal in Bezug setzen und hat dann ... Da und welche Rechenleistung dabei rauskommt?

01:02:02: Das ist eine Sache der Optimierung!

01:02:04: Okay... Ja, das war ganz schön spannend also muss ich sagen, hat mich auch ordentlich weitergebracht.

01:02:10: Danke Christoph für die vielen Erläuterungen!

01:02:13: Gerne

01:02:14: Und vor allem danken wir Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhöre für Ihr Interesse.

01:02:18: Wir freuen uns wie immer über Feedback gern per Mail an bit-rauschenatct.de.

01:02:25: Wenn Sie jetzt noch mehr Lust auf Podcasts haben finden sie reichlich.

01:02:28: auswahlunterheise.de.

01:02:29: schrägstrich podcasts.

01:02:32: Wie immer auch.

01:02:33: ganz zum Schluss herzlichen Dank an unseren Producer Ralf.

01:02:37: Damit tschüss und bis zur nächsten Folge von Bit Rauschen jeden zweiten Mittwoch frühmorgens!

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