DE-CIX, der größte deutsche Internetknoten | Bit-Rauschen 2026/14

Shownotes

Vor 31 Jahren gründete Arnold Nipper in Frankfurt am Main einen der weltweit größten Internet-Knotenpunkte: den DE-CIX. Mehr als 4000 internationale Betreiber koppeln darüber ihre Netze mit denen der Konkurrenten. Pro Jahr rauschen mehr als 70 Exabyte an Daten durch die Switches, die DE-CIX mittlerweile an mehreren deutschen Standorten sowie in mehreren Ländern international betreibt.

Diese Erfolgsgeschichte war 1995 nicht absehbar, aber offensichtlich trafen Arnold Nipper und seine Mitstreiter seinerzeit weitsichtige Entscheidungen.

Arnold Nipper spricht mit c’t-Redakteur Christof Windeck über die Ideen und Konzepte des DE-CIX, die rasante Entwicklung und seine Sicht auf die Entwicklung des Netzes. Folge 2026/14 von „Bit-Rauschen, der Prozessor-Podcast von c’t“.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu Bittrauschen, der Prozessor-Podcast von CT.

00:00:05: Heute haben wir einen besonderen Gast, dessen Ideen wir alle jeden Tag nutzen – Arnold Nipper, den Gründer des führenden Internetknotens DZIGS!

00:00:15: Er hatte in den letzten Jahren die Idee, in Frankfurt am Main einen zentralen Austauschpunkt für die Netze konkurrierender Firmen einzurichten.

00:00:26: Und das war ein gigantischer Erfolg, heutzutage rauschen über siebzig Exarbeit pro Jahr durch die D-Six Switches.

00:00:35: Wie das gelang?

00:00:36: Erzählt uns Arnold Nipper gleich im Gespräch!

00:00:54: Hallo mein Name ist Christoph Windeck und ich freue mich sehr heute mit Arnold Nippers sprechen zu können.

00:00:59: Hallo Herr Nipper!

00:01:01: Hallo Herr Windecks

00:01:02: Wenn ich richtig informiert sind, sind wir weiterhin als Chief Technology Evangelist oder Evangelist, für das Unternehmen D-Kicks tätig ist.

00:01:13: Sagt man überhaupt

00:01:14: D-kicks?

00:01:15: D- Kicks sagen wir.

00:01:16: Wir haben ... Ich weiß nicht wann, ich glaube vor fünfzehn Jahren.

00:01:19: die eine Hälfte hat immer D-Zicks gesagt und die andere D-Cicks.

00:01:23: Und das C steht ja für Commercials und deswegen haben wir uns entschieden, dass sie eben D-Keeks auszusprechen.

00:01:28: Man kann das beides machen!

00:01:30: Okay, es ist ja wie Router & Router.

00:01:32: Aber

00:01:32: also

00:01:33: da sind wir eindeutig.

00:01:36: Also D-Kicks.

00:01:39: Stimmt das so, also Sie sind weiterhin für D-kicks tätig?

00:01:41: Ich bin

00:01:42: weiterhin für den D- Kicks tätiger, wohl ich schon das Rentenhalter erreichst haben.

00:01:46: Ja

00:01:46: gut ja dann macht der Job Spaß auf immer.

00:01:49: Das ist ja schön!

00:01:51: Wer waren denn vor dreißig Jahren überhaupt Ihre Mitstreiter?

00:01:54: Also sie hatten wahrscheinlich die Idee grundsätzlich oder so eine Idee?

00:01:59: Nein,

00:01:59: also die Idee hatten wir auch nicht.

00:02:02: Es war bevor Bevor es Internet-Austauschpunkte gab, war das internethierarchisch organisiert.

00:02:10: Es gab auch keine Möglichkeit wirklich beliebige Topologien im Internet zu bilden.

00:02:20: Wenn die Daten austauschen wollten, ging der Datenverkehr immer hoch zum NSF.

00:02:25: Das ist der National Science Foundation.

00:02:30: Das war so ein umgekehrter Baum, da ging die Daten dann hoch und ging wieder runter.

00:02:34: Dann hat man das BGP, das Bohr der Gateway-Protokoll erfunden und das erlaubte, beliebige Topologien zu bilden.

00:02:42: Und dann kam eben die naheliegend Idee, dass man Austauschpunkte macht, wo man sich trifft – das sind Synergieeffeste.

00:02:51: wenn sich viele an einem Ort treffen kann man mit vielen Daten austauschen.

00:02:55: Und

00:03:00: neu war damals die Idee, das in Deutschland eben auch zu machen?

00:03:04: Neu nicht.

00:03:05: Das waren naheliegend nachdem es...

00:03:07: Nahrliegend und also das hat man ja immer wieder an der Technik.

00:03:10: Man muss die naheliegende Idee auch umsetzen.

00:03:15: Es gab schon drei Firmen, die kommerziell auch Internet verkauft haben.

00:03:23: Der X-Link in Karlsruhe, wo ich damals war.

00:03:26: Das war die Oynet in Dortmund, wo auch Heise angeschlossen war, Kunde war...

00:03:30: Okay!

00:03:31: Und mal

00:03:31: vor meiner Zeit?

00:03:32: Ja

00:03:32: und das waren die Mats in Hamburg.

00:03:35: so und wir haben uns ab Ende der Jahre, wir haben es eben zusammengeschlossen, haben gesagt okay lass uns das auch in Deutschland machen.

00:03:44: Wir waren damals in Karlstuhl Die Oyneth war in Dortmond und die Mats waren in Hamburg.

00:03:49: So und da fragt man sich natürlich warum macht man das dann in Frankfurt?

00:03:53: In Frankfurt haben wir das deswegen gemacht, weil Frankfurt damals schon Telekommunikationsknoten und Punkt in Deutschland war.

00:04:01: Da gibt es ja auch dieses Postmuseum

00:04:03: usw.,

00:04:04: ne?

00:04:04: Weil ja historisch schon immer ein Standort ... Ja.

00:04:06: Ein Austausch standort.

00:04:08: Post-

00:04:08: und Telekomunikation ist noch ein bisschen was anderes.

00:04:10: Aber die haben auch Fernmelde relativ viel, ne?

00:04:13: Genau!

00:04:14: Und Telekomünikstation.

00:04:15: Deswegen in Deutschland ist Frankfurt ja auch die Finanzmetropome.

00:04:21: Und Finanzen sind immer an Nachrichten interessiert und deswegen findet man weltweit überall, wo eine Finanzmetropole ist in der Regel auch das es ein Telekommunikationsknoten ist.

00:04:32: Das war für uns damals auch der Grund nach Frankfurt zu gehen.

00:04:36: Gut da haben wir ja schon ne Frage beantwortet.

00:04:38: die wollte ich sie eigentlich viel später stellen.

00:04:41: Aber wer waren denn damals vor dreißig Jahren ihre Bitsstreiter?

00:04:45: Wo haben Sie Mitstreiter gefunden, um dann auch diese Firma zu drücken?

00:04:49: Das war die Firma Oynet aus Dortmund und die Firma Matz aus Hamburg.

00:04:55: Und was sind heute Ihre Aufgaben als Evangelist?

00:04:59: Als Chief Technology Evangelists?

00:05:01: meine Aufgabe ist eben sozusagen das Paradigma dass wir als Internet Austauschpunkte, wir sagen eben das Internet besteht aus Netzen und im Internet Austauchspunkten Welt zu tragen, zu verkünden und sagen Leute wenn ihr euch zusammenschließt dann habt ja eine gute Performance.

00:05:22: Das senkt eure Kosten.

00:05:24: das ist meine Aufgabe.

00:05:25: und was mache ich dazu?

00:05:27: Ich bin auf sogenannten Network Operatorscope die es fast in jedem Land gibt oder auch auf größter Ebene zum Beispiel Die RIPE die macht zweimal im Jahr Konferenzen Und das gibt's weltweit auch für den asiatischen Raum.

00:05:40: von afrikanischem latinamerikanischen oder amerikanischer Raum Events bin ich, rede mit Teilnehmern, mit Kunden und erzähle ihm was wir sich über D-Kicks.

00:05:54: Und für viele bin ich nach wie vor eben sozusagen auch das Gesicht vom D-kicks weil ich eben von Anfang an dabei war.

00:06:00: Klar!

00:06:01: Für uns ja auch.

00:06:02: und da kommen wir nachher noch drauf dass der D- Kicks, der heißt zwar immer noch D- kicks aber sie sind ja sehr international aktiv.

00:06:10: Das hat sich ja eigentlich erst so in den... Eigentlich erst seit so zehn Jahren so richtig abgeroben, kann man sagen.

00:06:16: Ja, also jetzt zehn Jahre hat... Also die angefangenheit ist glaube ich das für ungefähr fünfzehn Jahre.

00:06:23: Jetzt weiß ich nicht mehr exaktes Jahr.

00:06:26: Aber woran ich mich erinnere?

00:06:28: Wir haben ein Kickoff-Meeting im Januar gemacht und wo wir festgestellt haben.

00:06:33: Das einzige was wir können ist Internet Austauschpunkte betreiben Und die nächste Schlussfolgung daraus war Internetausdurchspunkt?

00:06:42: Ja, aber dafür ist Deutschland zu klein.

00:06:46: Der Markt hier ist einfach viel zu geringen.

00:06:48: Wir haben damals schon neben Frankfurt hatten wir auch schon Hamburg und Düsseldorf und München betrieben und haben gesagt das reicht nicht.

00:06:58: der Harald Sommer mit dem ich eben über dreißig Jahre den Dicke zusammen geleitet habe er hat gesagt Ich muss auch noch in zehn Jahren, muss ich die Leute ernähren.

00:07:10: Die wollen einen Job haben und deswegen ist es für uns die logische Konsequenz dass wir weltweit Austauschpunkte betreiben

00:07:17: müssen.".

00:07:18: Okay

00:07:19: jetzt finde ich es überraschend das Sie das in Frankfurt gegründet haben unter anderem aus technischen Gründen oder weil bestimmte Strukturen halt schon vorhanden waren oder naheliegend waren.

00:07:30: der Firmensitz ist aber heute eigentlich Köln Weil der D-Kick ist ja eine Tochter dieses Eco-Verbandes, der Internetwirtschaft ist.

00:07:39: Das ist ja auch eine Struktur in der sehr viele Firmenmitglieder drin sind.

00:07:42: also es hat ja so einer Art demokratische oder mitsprachemöglichkeit.

00:07:46: Wie ist denn da... wie ist das?

00:07:49: Der Verein nach Köln geraten von Frankfurt aus?

00:07:52: Der ist nicht nach K speichert.

00:07:54: Der ECO war immer schon in Kölner.

00:07:59: Älteren werden sich vielleicht erinnern, dass damals Bonn noch die Hauptstadt war.

00:08:03: Ach

00:08:03: so klar!

00:08:04: Ja und der Harald Sommer hat in Köln gelebt und der Eko ist auch eben politisch aktiv und Er hat den in Kologne eben den Ekofein gegründet und da ist der Eco auch geblieben.

00:08:19: ja Und wie ist der Dekis zum Eko gekommen?

00:08:23: Wir haben fünfundneunzig haben ihm die drei großen kommerziellen internet service provider haben den dkx gerundet und Und wir haben dem dk x eigentlich zu der zeit wenig relevanz beigemessen.

00:08:36: Es war schön und gut, wir haben Konnektivität untereinander gehabt Aber unser hauptbestreben beim in deutschland netz aufzubauen Kunden zu gewinnen und so weiter und sofort.

00:08:49: es gab neben den drei großen gab's natürlich weitere kleine kommerzielle.

00:08:54: die saßen alle so.

00:08:56: Wir wollen auch, wir wollen auch.

00:08:58: Geht weg und so.

00:08:59: Na geht weg, haben wir nicht gesagt aber es war uns einfach nicht wichtig auch.

00:09:04: Und mit drei kann man noch keinen Verein gründen.

00:09:07: und da hat er halt zumal gesagt macht das doch so.

00:09:11: ich habe den Ecoverein mach doch einen Arbeitskreis innerhalb des Ecos hier kümmert euch um die Technik.

00:09:19: ihr habt dann auch eine Legal Entity oben drüber.

00:09:22: Und so ist eigentlich der Dekiks dann zum Eco gekommen.

00:09:28: Sie waren ja, als sie die Idee zum Dekix hatten in dieser Zeit also Anfang der neunziger Jahre an der Unikalsruhe... Wir haben vorhin schon drüber... Ja

00:09:38: da schon nicht mehr.

00:09:39: Fünfundneunzig war ich nicht mehr einer... Nein

00:09:40: aber

00:09:41: davor!

00:09:42: Und auch mit dem deutschen Wissenschaftsnetz irgendwie verbandelt.

00:09:46: Was war denn da ihre Aufgabe?

00:09:48: Ja, verbandet nicht.

00:09:50: Die Universität Karlsruhe war natürlich dann auch an das deutsche Wissenschaftsnetz angeschlossen und das deutsche Wissenschaftsnetze, das war kein IP-Netz sondern der DFN war damals auf einer anderen Schiene.

00:10:07: Der DFN hat gesagt die ganze Welt ist Isoosi und hat natürlich dann das Wissenschaftsnetz technisch als X-Fünffenzig Netz ausgelegt gehabt.

00:10:18: Und das X-fünffanzig eignet sich dekendbar schlecht um da drüber IP zu machen.

00:10:23: Und deswegen gab es eben dann einen Arbeitskreis auch und verschiedene Leuten von der Beruhiger Folg zum Beispiel, von der Uni Dortmund – den kennt man ja auch – dann der Axel Klauberk von der UNI Köln.

00:10:35: Wir waren ungefähr in so einer Gruppe von fünf, sechs, sieben, acht neun neuen Leuten die sich Gedanken darüber gemacht haben wie man über dieses X-Twenty Netz eben ein IP Overlet machen kann.

00:10:48: Das war meine Aufgabe damals in denen AKD-Win oder wie das, ich weiß gar nicht mehr, wie das sie ist.

00:10:55: Also sind Sie sozusagen in diese Technik reingerutscht quasi?

00:10:59: Nein, in die Technik rein gerutscht bin ich ja nicht unbedingt über das Wissenschaftsnetz sondern Ich bin ganz dezidiert.

00:11:06: damals als sich neunundachtzig an die Universität Karlsruhe kam da hatte er Professor Zorn hatte schon die Idee auch eine Internetverbindung zu machen So.

00:11:16: er hatte vorher schon versucht mit einem DFN Verein zu machen aus genau den Gründen, er hat gesagt Internet das wird nix.

00:11:25: Wir warten alle auf Isoosi.

00:11:27: und dann hat er gesagt ich seh's eigentlich nicht dass es notwendig ist und hat ihm dieses Projekt aufgesetzt.

00:11:33: Und der hat gesagt Nippa willst du nicht machen?

00:11:36: Habe zwar keine Ahnung von Internet aber klingt irgendwie ganz spannend.

00:11:39: Ich hab vorher schon an der Uni Mannheim habe ich mal so kurz reingeschnuppert gehabt Weiß nicht, damals war das nur, dass ich mich von einem Rechner der im einen Raum stand auf dem anderen Rechnen an den anderen Raum stand einloggen kann.

00:11:52: Und ich war einfach, weiß nicht, fand es einfach mega ja?

00:11:55: Okay!

00:11:56: Ja klar, man weißt

00:11:57: ja immer

00:11:58: nicht

00:11:58: mit dem Nachhinein was eignet.

00:12:00: Also ich fand da so faszinierend.

00:12:02: und dann diese Vorstellung neunundachtzig damals, benachbarten Rechnern das machen kann, sondern was du sich denn eine Verbindung zu einem Rechne im anderen Land machen könnt.

00:12:15: Einfach in dem man am Terminal sitzt?

00:12:17: Ich fand das so geil!

00:12:18: Ja stimmt

00:12:18: ja jetzt würde ich gerne ein bisschen mehr auf die Technik zu sprechen kommen weil ich finde es interessant.

00:12:24: ich habe mir lange ganz naiv den D-Kicks auch als einen großen Switch vorgestellt der in einem Zimmer steht also im Serverraum.

00:12:32: natürlich hätte ich jetzt gedacht.

00:12:34: aber Das ist mir jetzt auch schon länger klar, nicht erst seit gestern.

00:12:39: Es ist ja gar nicht ein Switch in einem Rechenzentrum sondern es ist eine verteilte Struktur mit dem Hauptschwerpunkt Frankfurt kann man jetzt mal sagen aber über mehrere Rechencentren verteilt.

00:12:50: können Sie uns ein bisschen erklären wie es dazu kam?

00:12:53: also sie waren das haben sich schon angedeutet von Anfang an in gemieteten Räumen.

00:12:58: Ja Also das ist ja klar dass ich so im Projekt erstmal mit Gebäudemenagement auch noch belastet, sondern sich erst mal irgendwo einmietet.

00:13:06: Aber wie ist die Idee aufgekommen eine verteilte Struktur zu schaffen?

00:13:11: Initial war es schon so.

00:13:13: Wir waren ja initial in der Mainz-Alanstraße.

00:13:17: Da waren wir im Rechenzentrum.

00:13:19: Der BB Data hatten hinten einen Rek in dem Raum und ich denke damals war das man nicht einmal zwitschten.

00:13:26: Die Techniker wissen, bevor es Zwitsche gab, gab's sogenannte Hubs die eben zu Interconnection von Internet dienten und hatten dann eine Box, die ist vielleicht so Zigarrenschachtel-Goswadi.

00:13:41: Und da war es wirklich ein einzelnes Gerät an dem alle angeschlossen waren.

00:13:45: Da sind wir damals jemals aus der Mainzer Landstraße, in Indianauer Landstraß gezogen.

00:13:50: Da war es auch noch ein einzelne Gerät und dann kommt natürlich wenn man damit arbeitet ... So ein einzelnes Gerät, das ist dann sogenannte Single Point of Failure.

00:14:00: Haben wir heute gerade bei der Bahn heute Nacht gehabt?

00:14:03: Genau!

00:14:03: Das war zwar ein Software-Update, der schief gelaufen ist und damals waren wir bei der Firma Interaction und die hatte sich Gebäude auf zum Campusgelände.

00:14:18: Die hat näherst den Interaction I. Dann haben wir gesehen, okay ein weiteres Gebäude haben sie aufgemacht und dann habe ich gedacht naja dann lass uns doch in dem anderen Gebäute noch einen Switch ins stellen.

00:14:32: Da haben wir Auswahlsicherheit.

00:14:33: die Kunden, die eine höhere Ausfallsicherheit haben können sich an beiden anschließen.

00:14:38: Die haben dann Redundanz und dies nicht brauchen.

00:14:41: Die bleiben eben dann einem so.

00:14:42: Und die haben wir miteinander verbunden auch und so entstand die erste dann eben etwas ausfallsichere Infrastruktur.

00:14:50: sondern der nächste Schritt war natürlich zu sagen ok Es ist nach wie vor, dass sie physisch nur zwei, drei Hundert Meter auseinander sind.

00:14:59: Das heißt wenn da eine große Bombe drauf fällt oder sonst ziegen was?

00:15:02: Oder wenn grundsätzlich...

00:15:04: Hochwasser haben wir ja Blitzeinschlag und so weiter.

00:15:07: Genau!

00:15:08: Und da haben wir gesagt okay dann lass uns an die andere Seite von Frankfurt gehen.

00:15:12: und da sind wir in die Weißmiller Straße gegangen und hatten mehr oder weniger Die Infrastruktur, die wir heute auch noch haben.

00:15:21: Wir haben heute bei der Firma mittlerweile die Digital Reality.

00:15:26: Da haben wir zwei Knoten stehen und auf der anderen Seite rechts und links von dem Bahngleisen nochmal Knotens stehen.

00:15:34: In Frankfurt

00:15:35: genau!

00:15:37: Und hat dieser Aufbau, der eben schon im Grunde dezentral war dann auch später die Erweiterung erleichtert.

00:15:43: Dass man weitere Knoten über dieses Konstrukt anbieten konnte oder hatte das nichts miteinander zu

00:15:48: tun?

00:15:48: Das hat eigentlich nichts miteinander zutun!

00:15:50: Wir haben die anderen Austauschpunkte, die wir aufgebaut haben wie gesagt den Nächsten war in Amburg, der war Standalone auch.

00:15:58: Auch Hamburg haben wir zunächst einfach nur einen einzelnen Switch gehabt und dann gesagt, okay, wir wollen da auch Redundanz reinbringen.

00:16:05: Dann kamen dann auch ein zweiter in weiteren Rechenzentren in Hamburg und so haben wir nach und nach eben alle Standorte erschlossen.

00:16:13: Was später dazu kam ist dass wir unseren Kunden auch die Möglichkeit gegeben haben – das war eigentlich aus dem Bedürfnis heraus von Osteeuropäischen Anbieter, einen hauptsächlich Russischen Anbiedern, hatten wir schon den Austauschpunkt in New York.

00:16:28: Für die war es schwierig dann auch eine Firma in den Staaten zu gründen und haben gesagt, könnt ihr uns nicht Kerrierdienste anbieten von Frankfurt aus?

00:16:37: Wir würden gerne auch in New-York pieren.

00:16:38: Und da haben wir gesagt okay können wir machen und haben dann angefangen die Standorte auch miteinander zu verbinden.

00:16:46: aber sie sind nach wie vor sind alle Standorte jeweils eigenständig.

00:16:51: in dem Sinne auch wenn jemand, wenn wir jemand über eine Zuleitung von Frankfurt nach New York bringen dann sieht es für diejenigen die in new york sind so aus als wenn er nur in New York ist.

00:17:04: Okay

00:17:05: aber sie können eben diese zusätzlichen Carrierdienste oben drauf angehen.

00:17:08: Ja genau okay das heißt da ist es echtes Peering vor Ort.

00:17:12: darum geht es ja auch dass alles Rechenzentren verschalten sich letztlich miteinander also Netze verschalten deren wichtige Rechenzentren da physisch in der Nähe sind.

00:17:22: Und das andere sind eben Carrierdienste, also eigentlich zwei unterschiedliche Dinge.

00:17:26: Genau und wie verschalten Sie jetzt beispielsweise Hamburg und Frankfurt?

00:17:31: Also haben sie da mieten Sie da mehrere Glasfasern einfach?

00:17:35: Wir mieten da auch je nachdem was dann Bedarf da ist, bieten wir ihm dann Carrier Dienste an.

00:17:44: immer wie gesagt auch Redundanten.

00:17:45: Wir schauen auch darum darauf, dass es dann von Mehrgernanbietern ist.

00:17:49: so das wenn ein Anbieter Ausfall haben sollte, dass für da immer noch Redundanz und auch genug Kapazität zwischen den einzelnen Standorten.

00:17:57: Im

00:17:57: Grunde ist ja das übliche Prinzip wie bei diesem Tierring von Rechenzentren, dass man halt sagt ab tier drei oder sowas hat eine redundante Anbindung, eben auch über physisch unterschiedliche Ecken des Grundstücks und sowas.

00:18:09: das

00:18:10: eben.

00:18:10: Wenn der Baggerfahrer

00:18:11: kommt, nicht alles

00:18:13: dumm klatscht.

00:18:14: Das haben wir von Anfang an immer gemacht, dass wir gesehen haben ok sucht zum Beispiel auch das als wir damals bei Interaction das ausgebaut haben.

00:18:24: die Interaction ist das andere Gebäude in das wir gegangen sind.

00:18:28: das liegt dann Postalischen der Weißmüller Straße.

00:18:31: Das hat eine eigene Glasfaserinführung, eine separate und eine eigene Separat auch Stromeinführungen auch so dass es wirklich hoch in Unland schon damals war.

00:18:39: ja

00:18:41: vielleicht noch mal um Zahlen zu nennen.

00:18:43: ich hatte schon gesagt Netzwerk Traffic in der Größenordnung oder über siebzig Exarbeit im Jahr Das ist erstmal, die Zahl kann man sich ja schon nicht mehr vorstellen.

00:18:55: Man kann sich im Grunde auch schon bei einer einzelnen Festplatte heute nicht mehr vorstellen wie viel da drauf ist.

00:19:00: Aber vielleicht mal in der Zahl der Kunden.

00:19:02: über welche Größenordnung sprechen wir da?

00:19:04: Die sie betreuen oder die sich...

00:19:07: Wir haben derzeit über viertausend Kunden bei uns verteilt über alle Standorte angeschlossen.

00:19:14: Und was sind das für Firmen?

00:19:16: Also ich finde es erst mal als Laie schwer vorstellbar, also ich bin im Netzwerk nicht so mehr für Hardware unterwegs... Was ist das für unterschiedliche Firmen, also sind das zum Beispiel Internet-Provider einerseits oder einfache Rechenzentren ganz kleiner?

00:19:32: Oder was ist der Hauptkundentyp sozusagen?

00:19:37: Ein Hauptkundentyp gibt es nicht mehr.

00:19:39: Früher war das wirklich ... Als wir anfingen dann waren die klassischen Internet-Service-Provider.

00:19:45: Als wir fünfundneunzig anfingen von fünfundneunzig drei vier, ich weiß nicht wie lange ... das waren wirklich Firmen, die eben in Deutschland Internetdienste angeboten haben, ne?

00:19:55: Sei es für Kunden sei es auch also weniger jetzt, sagen wir mal, für den Endverbraucher hauptlich, hauptsächlich eigentlich BtoB dann angeboten haben.

00:20:05: So und dann kam ja nach und nach, kam auch ausländische Netze dazu.

00:20:10: Die gesehen haben okay da das ist interessant, nach Deutschland zu gehen um auch Konnektivität zu bekommen und so haben wir immer mehr Kunden bekommen.

00:20:20: Und wenn ich heute schaue... Das ist ein... Was für sich?

00:20:24: Wir haben zum Beispiel eine Mete, eine Apple, eine Google haben wir als Kunden.

00:20:29: Wir haben aber auch mittelständische Systemhäuser in Deutschland als Kunden!

00:20:35: Wir haben viele ausländische Provider als Kunden.

00:20:39: mittlerweile hat sich der D-Gigs wirklich als internationale Austunspunkte auch entwickelt.

00:20:45: Der ist nicht so, wenn man den Begriff Internetaustauschpunkt hört dann fällt oft immer Keep Local, Traffic Local und das ist ja eigentlich für einen D-Geeks nicht mehr weil der wirklich ein internationaler Austauschpoint ist.

00:21:00: Okay!

00:21:01: Und der Vorteil liegt wirklich darin dass man sozusagen im Netz sich seitlich bewegt statt erst nach oben und wieder nach unten?

00:21:07: So kann man es ja... kurz ausdrücken.

00:21:10: und weil man eben also einen Begriff der ja fällt, ist er auch Peering.

00:21:14: Das heißt der Peer, also ein Austausch untergleichen das heißt man berechnet sich gegenseitig nix und zahlt sozusagen nur den Port bei ihnen.

00:21:22: so ungefähr funktioniert es ja und hat den Vorteil dass man kurze Latentzen keine Kosten beitraffigt, der von A nach B geht, hat.

00:21:31: Und wenn es halt sehr viele Netze sind multipliziert sich ja sozusagen die Vorteile.

00:21:36: Okay, dann wird man so... Ich glaube das ist verständlich genug.

00:21:39: Ich finde es eben immer schwierig.

00:21:40: Nein, das ist exakt genau so ist

00:21:42: es.

00:21:42: In einem Audio-Podcast hat man ja keine Grafik vor Augen und deswegen versuche ich es immer ein bisschen zu beschreiben, dass man sich das vorstellen

00:21:49: kann.

00:21:51: Ja für mich jetzt wenn ich mich mit einem anderen Netzbetreiber zusammenschalte, wenn ich mir das jetzt so vorstelle, vor dreißig Jahren wo es dann wenig Vorbilder gab, dann geht es auch um Vertrauen also in die Technik, in die Betreiber, im gegenseitiges Vertrauen.

00:22:08: Wir haben schon darüber gesprochen Sie hängen sozusagen... Sie macht doch eine Arbeitsgruppe im ECO.

00:22:15: Also sie sind einem Verband auch aufgehängt.

00:22:17: Das heißt ein Verband ist immer gut.

00:22:19: Dann sieht man schon das sind nicht irgendwelche vollkommenden Willköpfe Die mal ne wilde Idee haben Sondern da hat mein Ansprechpartner Wie hat sich das für sie angefühlt und wie haben sie das Vertrauen erworben?

00:22:35: Es war ja am Anfang wirklich so, dass es eine Selbstorganisation war.

00:22:40: Wir haben uns als Interessierte sozusagen die den Dekiks betreiben wollten, haben wir uns erorganisiert und es kam erst später dann auch die Dekigs Management Gärmberg gehabt.

00:22:53: Das waren ja über fünf Jahre und das war am Anfang ein chaotischer Aufbau.

00:23:04: Wir haben dann festlegen müssen, wer da für überhaupt däkig ist.

00:23:07: Und dann haben wir so wilde Regeln aufgestellt.

00:23:10: Es war wirklich so das... Sie haben es am Anfang schon gesagt im Grunde waren alle Mitbewerber und trotzdem hat man schon die wirklichen Notwendigkeit gesehen hier zusammenzukommen und was gemeinsam zu organisieren weil es vor allem Benefit ist.

00:23:29: So aber nicht, desto turzt hat man ja geguckt.

00:23:31: Also der darf aber nicht so und das ist eigentlich mein Kunden.

00:23:33: Der ist ja noch viel kleiner.

00:23:36: Aber es war ja ein bisschen Graswurzel oder Open Source?

00:23:39: Ja der Danke spielte mit!

00:23:40: War jetzt nicht der wirklich offen...

00:23:45: Ja, es war offen.

00:23:46: Es gab aber so wilde Regeln.

00:23:48: Man brauchte am Anfang... ...brauchte man fünfzehn Prozent Zustimmung von denjenigen die schon dran waren und das wurden natürlich je mehr dran waren.

00:23:56: Das ist immer schwieriger weil die anderen gesagt haben, jetzt kommt schon wieder so eine Anfrage, ich kann Bock drauf.

00:24:01: Außerdem brauchte man zwei unabhängige Abstrems noch ja?

00:24:07: Und das war schon also das Nee der darf nicht dran!

00:24:09: Das ist ja eigentlich mein Kunde.

00:24:11: Der hat ja auch Dienste von mir und so.

00:24:14: Also es hat gedauert bis wirklich die Leute verstanden haben und das haben wir.

00:24:22: diese gleiche Erfahrung, haben wir später auch überall anders gemacht.

00:24:25: Dass sie gesehen haben dass ein kleinere Stück Kuchen oder kleiner Stück von einem größeren Kuchen mehr ist als ein großes Stück vom kleinen.

00:24:35: Und da guckt man natürlich doch...

00:24:39: Ja, man muss ja immer einen Vorteil haben.

00:24:41: Sonst macht man es nicht.

00:24:43: Aber viele denken dann nur einen Schritt voraus anstatt dem drei Schritte vorauszudenken?

00:24:51: Die Firma Equinix sitzt auch in Frankfurt und hat ja auch in den USA etwas später.

00:24:57: So ein Peering-Ansatz oder so einen Netzzusammenschaltungsansatzidee gehabt.

00:25:02: Kann sie die Unterschiede erläutern, was da so ein bisschen an den Konzepten unterschiedlich war?

00:25:07: Ging es um andere Kunden oder ist das nicht so...

00:25:11: Die Firma Equinix in Staaten ist es ein bisschen anders auch entstanden.

00:25:16: ich hatte ja erwähnt dass früher eben diese NSF diese Netzwerk Science Foundation gab und Dieses Konzept wurde dann aufgelöst und da gab es schon Austauschpunkte.

00:25:30: Dann diese Austauspunkte, die waren aber jeweils immer an Rechenzentren angesiedelt.

00:25:36: Das ist der fundamentale Unterschied auch, den eigentlich das europäische Austauschwumpfprinzip von dem amerikanischen unterscheidet.

00:25:47: In Europa haben sich die Austauschpunkte eigentlich Carrieragnostik und auch Rechenzentrumagnostisch entwickelt.

00:25:54: Die haben gesagt, okay nein wir wollen nicht mit irgendeinem Carrier, das soll kein Carrier gehören und wir wollen nie an irgendeinen Rechencentrum gebunden sein.

00:26:03: Weil ein Austauschwumpf kann nur funktionieren wenn ich in allen rechten Zentren bin und wenn ich keine Ausschlusskriterien habe was Crayor oder so anbelangt.

00:26:12: Und in den Staaten war es wirklich so Equinex Die haben eben Rechenzentrum auch betrieben und wenn man sich das andere anguckt, Digital Reality zum Beispiel.

00:26:20: Die haben auch Rechencentrum betrieben Und die haben gesagt okay für die Kunden in unseren Rechen Zentren bieten wir natürlich auch einen Austauschpunkt da.

00:26:27: Okay

00:26:27: aber nur wenn sie halt Kunden sind?

00:26:29: Genau ja.

00:26:30: und was natürlich dann auch dazu führt Wenn ich initial sowas habe dass ich dann die Kunden anziehe und sie aber hauptsächlich eigentlich deswegen anzieht damit sie bei mir Rechen-Centrum Kapazität

00:26:45: Und Carrier müssen wir kurz vielleicht erklären.

00:26:47: für die Leute, die jetzt sich mehr fürs Internet.

00:26:49: Also sowas wie die Deutsche Telekom ist jetzt ein Carrier.

00:26:52: kann man das sagen?

00:26:53: Auch ja!

00:26:54: Also jemand der eigentlich nur Internet-Weiterleitungsdienste anbietet?

00:26:58: Nee also das würde ich nicht... Also Carrier ist sozusagen nochmal unten drunter.

00:27:03: Das ist zumindest meine Unterscheidung, sage ich ok.

00:27:06: Ich biete Internet an und darunter kann ich ja einfach Leitungskapitel anbieten.

00:27:10: Und das bezeichnet man typischer Weiß als Carrier entweder.

00:27:13: Was sind da die weltweit größten?

00:27:17: Ach ne Telekom is natürlich eine Arrelion oder sonst irgendwas... Die bieten dann einfach angefangen eben von Glasfaser, von Lichtwellen.

00:27:27: Von Internetdiensten früher Ämtern oder heute auch noch MPLS oder sonst welche Dienste?

00:27:34: Ja!

00:27:35: Auch Seekabelbetreiber kann man das sagen?

00:27:39: Ja, Seekabelbetreber die sind sozusagen dann nochmal und

00:27:42: runter.

00:27:43: Weil die Karriermieten natürlich von diesen Kabelbetreibern dann auch jeweils Kapazitäten

00:27:49: sind.

00:27:49: Ah ja so funktioniert es okay.

00:27:53: Warum haben die Netzbetreiber nicht einfach selbst das Peering gemacht?

00:28:02: Oder ist das eigentlich so, dadurch durch den Verband der Internetwirtschaft, dass sie es eigentlich über diese Zwischenschicht gemacht

00:28:10: haben.

00:28:12: Wir haben uns ja selbst organisiert an Initial D-Drei und haben dann eben diesen Arbeitskreis D-Kicks gekündet wo eigentlich alle die Interesse daran haben die Peeringdienste zu nutzen organisiert waren.

00:28:26: Und irgendwann haben wir festgestellt, das müssen wir ein bisschen kanalisieren und müssen ein bisschen organisieren.

00:28:33: Das kann als selbstverwaltetes Gremium nicht mehr funktionieren.

00:28:38: Das würde eben dann dazu, dass die D-Kicks Management GmbH gegründet wurde.

00:28:45: Bei dieser D-kicks management Gmbh hatte lange auch noch sozusagen der AKD Kicks über die Sprecher Einfluss mehr oder weniger gesellschaftlicher Funktion ausgeführt haben.

00:29:02: Wenn ich mich in Hamburg einen Rechenzentrum habe und mich da jetzt an ihren hamburgischen Austauschpunkt einschließe, was ist der Vorteil im Vergleich dazu dass ich mir eine Glasfasermiete bis Frankfurt anschließe?

00:29:21: Das sind Initialen.

00:29:23: natürlich die Kosten.

00:29:24: Okay, also da sind einfach der Kostenpunkt ist.

00:29:27: Definitiv!

00:29:30: Auch wenn die Glasfasern Preise gesunken sind, ist es natürlich wesentlich günstiger, wenn sie schon in irgendeinem Rechenzentrum sind.

00:29:39: Da eine sogenannte PNI Private Network Interconnect, einfach ne Glasfaser Strecke innerhalb des Rechencentrums zu unserem Switch schalten als wenn Sie eben aus Hamburg heraus sich zum Beispiel dann mit irgendjemand zusammenschalten oder auch zu uns nach Frankfurt kommen.

00:29:59: Wir haben vorhin schon über die Abkürzung Kicks mit Commercial gesprochen, wieso haben Sie das denn überhaupt commercial internet exchange genannt?

00:30:07: Das haben wir glaube ich ganz bewusst gemacht.

00:30:10: es gab ja schon den DFN das Wissenschaftsnetz gab's schon und wir wollten ganz klar machen dass es eben kein Wissenschafts Netz ist kommerzielles Internet anbieten und haben deswegen auch das C dazwischen geklemmt.

00:30:26: Wenn du z.B.

00:30:27: nehmst du ein anderes Ausdruckpunkt in der AMSIX, dass AMS zerstört für Amsterdam und die haben hinten einfach einen IX dran geklempft.

00:30:35: Und so findet man bei vielen im Wien, die haben V for Vienna und dann IX in der Schweiz, da ist nichts von Commercial dran!

00:30:47: Alles

00:30:47: klar.

00:30:48: Ist für uns jetzt im Heiseverlag mit der X natürlich immer noch ein Thema, die Verwechslungsgefahr und ix.de war natürlich eine schlaue Idee.

00:30:58: Ja?

00:30:58: Das hat ja mal auch gedauert.

00:31:00: Früher gab es ja keine zwei Stabigen.

00:31:02: Da

00:31:02: waren wir sehr froh dass die Kollegen diese Ideen hatten, sonst gäbst sie TDE auch nicht.

00:31:07: Herr Nipper Sie haben uns schon erklärt das sie außerdem Peering also dem Gleichwertigen zusammenschalten von zwei Rechenzentren, sag ich mal.

00:31:16: Oder N-Rechenzentern

00:31:18: auch

00:31:18: Carrierdienste anbieten wenn das Kunden wünschen die also sozusagen einerseits Pieren und andererseits Carrieren wollen in bestimmten Konstellationen.

00:31:26: Kann man das sagen?

00:31:28: Nee ganz so ist es nicht richtig.

00:31:30: Also diese Carrier Dienste bieten wir ja nur im Zusammenhang mit Peering an.

00:31:36: Ja, so

00:31:36: meint dich das!

00:31:37: Wenn jemand in Frankfurt Ein native sei das man angeschlossen ist und sagt der möchte auch in in new york pieren dann sagen wir ok Du kriegst auf unserem port und jetzt werde ich technisch noch ein weiteres fauland drauf geschaltet.

00:31:51: Und auf diesem frau land kriegste du das piering dann in new York.

00:31:54: okay

00:31:54: aber genauso meinte ich für die kunden die piring schon machen bieten sie das zusätzlich an.

00:32:00: Dann habe ich auf ihrer webseite gelesen also ich hab mich vorhin informiert weil ich gar nicht so im thema steht dass sie auch Cloud Exchange anbieten.

00:32:08: Was ist denn da der Unterschied?

00:32:11: Während es beim Peering ist, ist ja immer one-to-one.

00:32:16: Einer peert mit dem anderen.

00:32:18: Wir haben auch bei Cloud Exchange auf der einen Seite jemanden, der den Dienst anbietet.

00:32:24: Das sind der Cloud Provider zum Beispiel in Asia und auf der anderen Seite die Kunden, die das konsumieren wollen und direkten Zugang haben.

00:32:32: Okay also ein

00:32:36: Direkt

00:32:36: der Zugriff in das Netz des Cloud Providers überpeering, so kann man das anschrauben.

00:32:45: Sie haben gerade gesagt sie werden etwas technisch?

00:32:47: Das finde ich gut!

00:32:48: Ich habe nämlich auch noch ein paar technische Fragen.

00:32:51: Mit welcher Geschwindigkeit arbeiten denn üblicherweise die Ports ihrer Switches?

00:32:56: oder sagen sie Rota- oder Switches eigentlich?

00:32:59: Eine gute Frage.

00:33:00: Ja, bin so tief nicht mehr drin.

00:33:02: Wir nennen das nach wie vor Switches.

00:33:04: Ok, wer ich glaube es ist...

00:33:05: Die Geräte, die wir seit, ich weiß gar nicht wieviel Jahren.

00:33:10: Fünfzehn Jahre mittlerweile arbeiten wir sehr eng mit der Firma Nokia zusammen.

00:33:15: und die Geräten, diese Einsätze oder die wir von denen einsetzen, die sind für alles, kann man ja einsetzen.

00:33:22: Switches, Router... Ja?

00:33:25: Genau!

00:33:26: Aber welche Portgeschwindigkeiten werden denn sowieso gewusst überhaupt

00:33:30: vom BIS?

00:33:34: geringste Geschwindigkeit die wir anbieten das das kann man dann auch mit denen.

00:33:39: aber sagen wir mal angefangen von eigentlich zehn gigabit hundert gigabitt Fünf vierhundert bieten waren wir mittlerweile auch schon schon kunden der acht hundert Gigabit macht.

00:33:50: okay ja

00:33:52: weil im rechenzentrums im KI bei den KI Rechenzentren geht es ja mittlerweile auch.

00:33:58: eben wird viel über acht hundert gesprochen.

00:34:00: bald eins Komma sechs terabyte.

00:34:02: Aber das sind ja noch sehr, sehr aufwendige Geräte und eher ... oder?

00:34:09: Also die Geräten sind nicht weiter aufwändig.

00:34:14: Auch die Schnittstellen-Geschwindigkeit ist jetzt wirklich die Geschwindigkeit, die man heute auch bereits kaufen kann.

00:34:25: Das ist in Vorbereitung, wenn man sich mal überlegt Wie groß die Schnittstelle dazu ist und wie viel in so ein Gerät reinpassen, das hätte ich vor zehn Jahren ehrlicherweise nicht gedacht.

00:34:38: Ich kann mich an einen Treffen mit den Andy von Bechtolzheimen... Von Arista jetzt ja!

00:34:43: Von Aristo früher bei Cisco auch und damals war er schon bei Aristo.

00:34:47: Ja

00:34:47: vor allem für Sonnenbekannt.

00:34:48: Für

00:34:48: Sonnebekannt genau.

00:34:50: Und wir hatten einen Treffer beim Andy gehabt.

00:34:53: irgendwo in der Nähe von München war das und da hat er da Andy damals gesagt also Leute macht euch keine... Keine Sorgen.

00:35:00: Portgeschwindigkeiten wird nie das Thema sein, dann habe ich gesagt, das fällt mir schwer zu glauben aber du bist der Spezialist, du wirst schon rechter.

00:35:08: Hat er recht gehabt?

00:35:09: Hat

00:35:09: er Recht gehabt?

00:35:10: und wenn ich mich überlege die ersten Geräte, die wir zum Beispiel von Nokia installiert haben, die waren kühlschrankgroßfahrend hier nicht und die waren mit hundert Gigabit-Ports ausgerüstet.

00:35:21: mittlerweile sind sie in der Höhe und da stecken Sie dann achthundert Gigabyte pro Port

00:35:28: rein.

00:35:28: Ja, wir berichten ja ab und zu auch über diese Netzwerk-Switch chips.

00:35:31: Und auch diese Technik das ist erstaunlich!

00:35:34: Aber da spielt natürlich die Parallelisierung auch eine Rolle.

00:35:37: Diese Aufgaben sind ja mittlerweile aus mehreren Chipplets aufgebaut... ...und mit diesem Highband with Memory auch.

00:35:44: Ist aber so speziell dass sich eigentlich nur wenige Leute dafür interessieren?

00:35:49: Ich war ganz überrascht.

00:35:50: Wir haben vor einigen Jahren ich glaube da ging es um PC Express V. Wir hatten ja auch ab und zumal Server im Test hatte uns der Leihsteller noch eine zweieinhalb Gigabit Karte beigelegt mit zwei Ports.

00:36:02: Und da hat ich dann mal geguckt, so teuer sind die eben auch gar nicht mehr.

00:36:05: also auf der auf der ich glaube vierhundert siebenhatt Euro oder sowas in der größten Ordnung.

00:36:09: Also wenn man das mit diesen KI-Rechenbeschleunigeren heute verknallt und es sind aber Milliarden wie nichts verfeuert werden im Moment ist das jetzt technisch sozusagen ja nicht das Problem.

00:36:21: Aber was ich ganz toll finde und da würde ich gerne mit Ihnen drüber sprechen Vor einigen Jahren haben Sie das gemeldet, dass sie auch Hardware entwickelt haben und es sogenannte Patch Roboter gibt.

00:36:31: Die also physisch Netzwerkabel rein- und rausstecken.

00:36:36: Die haben wir ja nicht entwickelt.

00:36:37: Okay aber

00:36:39: die setzen wir ein.

00:36:40: Aber warum?

00:36:41: Ich meine diese Switches sind doch sowieso konfigurierbar bis ins letzte Detail.

00:36:45: Warum muss man den Physisch da noch einen Kabel

00:36:47: stecken?

00:36:49: Die Switchs sind natürlich konfiguriiert, aber was natürlich besteht immer wieder der Bedarf eben einen Kunden neu anzuschließen.

00:36:58: Den muss ich natürlich dann verkablungstechnisch von, der kommt auf einem Patch-Penner, das

00:37:05: geht um Patchfeller logisch

00:37:07: und der muss natürlich dann auf ihren Patch bei uns drauf gehen.

00:37:10: Und das macht dem der Patch Roboter.

00:37:12: da ist früher ein Engineer hingegangen hat die Verkabel gesteckt und da haben wir den Patch Robotor.

00:37:18: Zwischengeschaltet.

00:37:19: Und das lohnt sich, weil man das automatisieren kann?

00:37:22: Weil

00:37:22: wir das natürlich dann jetzt auch aus unserem Provisioning System steuern können und können sagen okay der Kunde ist jetzt auf dem Port und dann erfolgt ihm automatisch der Befehl an den Patch Roboter, dass die dementsprechend zu patchen und der Engineer muss auch nicht mal rausfahren um das umzustecken.

00:37:40: Ja ok Also ich fand das witzig, weil ich dachte gut man steckt mal alles ein und dann konfiguriert man es nachher in Software.

00:37:48: Aber sie haben recht, es kommt ja

00:37:49: nicht so neu dazu.

00:37:50: Dieses Patch-Panel muss ich natürlich dann irgendwie konfigurationen können.

00:37:53: Ich muss jetzt sagen okay der Kunde kommt jetzt da raus und er ist da drauf oder sonst?

00:38:00: Ich verstehe es schon, aber ich finde es eben irre dass in dem Zeitalter wo wer irgendwie alles nur noch virtualisiert stattfindet da tatsächlich ein kabel gesteckt werden muss an irgendeiner stelle muss ja mal eine leitung sein.

00:38:10: logisch und für Glasfaser sind ja auch erdbauarbeiten nötig.

00:38:14: also das vollkommen klar.

00:38:16: Aber okay mir ging es nur darum wofür es genau verwendet wird Wo wir bei der hardware sind.

00:38:22: was waren eigentlich die größten probleme diese in den vergangenen dreißig jahren lösen mussten.

00:38:27: gibt's da irgendwas was ihnen besonders?

00:38:28: erinnerung ist

00:38:30: definitiv definitiv.

00:38:31: wir hatten eine zeit hatten wir Da hatten wir massive schwierigkeiten auch sozusagen Die verschiedenen Endgeräte wo wir die kunden angeschlossen haben über einen sogenannten core miteinander zu verbinden weil es gab für den für den core gab keine Geräte, die groß genug waren.

00:38:52: Und da haben wir uns schon wirklich den Kopf zerbrochen wie wir das machen.

00:39:00: und da haben dann zum Beispiel so gemacht, wir hätten es nicht gedacht.

00:39:02: Wir haben gesagt naja eigentlich stellen wir in zwei hin und uns plitten dann sozusagen das Bündel auf.

00:39:12: Dann haben wir gesagt geht das?

00:39:14: Eigentlich geht das ja gar nicht.

00:39:16: und wir haben es einfach gemacht und es ging.

00:39:19: oder was wir noch gemacht haben ist, um ihm redundante ausversichere Strukturen zu haben.

00:39:24: Sie wollen nicht bloß einen Core haben, sie wollen zweiten Core haben und da haben wir zusammen mit einer israelischen Firma auch Software wirklich entwickeln lassen mit denen so dass wirklich leitungsmäßig zwischen dem einen Core und dem anderen dann innerhalb von Millisekunden umgeschaltet wurde.

00:39:43: Der eine Chor war am Ende von Frankfurt und der andere Chor.

00:39:48: Das

00:39:48: haben Sie ja vorher gesagt, genau.

00:39:50: Also das waren dann schon wirklich Herausforderungen technischer Natur.

00:39:56: Und gibt es Probleme die immer wiederkehren?

00:39:59: Wo sie sich wundern dass sie nicht weggehen.

00:40:01: also wir haben in der Redaktion so einige wie zum Beispiel Softwareumstellung mit denen wir uns immer quälen.

00:40:08: ich bin jetzt Seit über zehn Jahren bin ich eigentlich aus der Technik raus.

00:40:13: Ja, ja!

00:40:14: Ich dachte nur, falls Ihnen da was einfällt das ist ja immer ganz witzig wenn man es sagt oder was man so stolpert am Ende.

00:40:20: Aber ich denke was ein... Immer wieder auf die Füße fällt sind Sachen, die man schon hätte vor fünf Jahren erledigen sollen.

00:40:28: Natürlich!

00:40:28: Die Fehler der Vergangenheit hier holen einen mal.

00:40:30: Das stimmt.

00:40:31: Genau.

00:40:31: Ja gut, das ist eher auf der Mittebene.

00:40:38: Was treibt denn eigentlich den Traffic aus ihrer Perspektive in die Höhe?

00:40:42: Also man hat ja lange Cisco macht immer so eine Web Survey oder so eine Netzwerksurvey und da waren es jahrelang immer diese Video Downloads, also Netflix kann man sagen beziehungsweise jetzt sind's noch viel mehr Konkurrenten.

00:40:55: Also Video und Demand im breitesten Sinne auch die Videokonferenzen zu Corona Zeiten haben wir das gemerkt.

00:41:01: Das sind wahnsinnige Mengen an Traffic gewesen.

00:41:04: aber gibt es noch andere Treiber?

00:41:06: Ich würde sagen, das ist nach wie vor schon der Bereich, den Treffter zu sehen.

00:41:13: Weil jetzt auch wieder bei der Fußball-Weltmeisterschaft, wo immer wieder neue Peaks sind... Woher kommen die Peaks?

00:41:20: Weil sich die Leute das anschauen.

00:41:21: Das heißt, dass es dann wirklich wo parallel die Leute im Video schauen werden.

00:41:28: Und gibt es irgendeinen Einfluss von KI eigentlich von diesen neuen Anwendungen?

00:41:32: Viele Leute denken das ja!

00:41:36: Dieser massive Datenverkehr findet ja nicht bei der Interferenz statt.

00:41:42: Wenn Sie eine Anfrage stellen an die Kaide, das ist dann was weiß ich, da sind ein paar Worte, paar Sätze oder sonst irgendwas und sie kriegen auch nur ein paar Worten, ein paar Sätzen zurück.

00:41:52: Das heißt dass es nicht viel Daten verkehrt.

00:41:54: Gut mag sein, wenn sie jetzt komplizierte Bilder sich entwickeln lassen.

00:41:58: Sie können sich auch einen Film generieren lassen aber in der Regel ist es ja wirklich das sie Text oder Entwicklung machen.

00:42:03: Das ist nicht viel Datentreffekt.

00:42:05: Wirklich der große Datentreffekt bei AI ist dann diesen Content zu verarbeiten.

00:42:13: Aber das ist ein innerhalb des

00:42:15: Rechenzehens.

00:42:22: In Deutschland gibt's ja einen bekannten D-Cake Skeptica die Telekom.

00:42:28: Das ist immer mal wieder Thema, alle paar Jahre.

00:42:31: Es gibt auch manchmal Leute die sich ärgern weil bestimmte Server eben etwas schlechter erreichbar sind wird immer wieder diskutiert.

00:42:39: Wieso können sich so große das leisten nicht über einen Knoten zu gehen sondern den Weg herumzunehmen?

00:42:50: Einfach wegen ihrer Größe?

00:42:51: oder kann man das erklären?

00:42:55: Die

00:42:55: lassen sein Fatih!

00:42:57: die Muskeln flexen, weil ich es kann.

00:42:59: Ja

00:43:04: und ich sagte das eben was ich mache?

00:43:07: Ich sage okay dass Internet besteht aus Netzen aus Internetausdauerpunkten.

00:43:12: eine Telekom.

00:43:12: die Großen haben eine andere Philosophie die sagen okay das Internet besteht Aus Netzen und aus uns.

00:43:20: wenn ihr euch verbinden wollt dann wird Kunde bei uns ja so.

00:43:24: von daher wäre es natürlich gegen deren Religion zu sagen, wir schließen uns am Ausdauerspunkten an.

00:43:31: Nichtsdestotrotz ist auch die Telekom zwar nicht am Dekiks angeschlossen aber sie sind zum Beispiel beim Heimsticks angeschlossen und jetzt dann auch einen weiteren Ausdauerspunkten angeschlossen.

00:43:41: Nur nicht jedem sagt man ja in ihrem Heimatland sagen Sie nehmen wer bei uns mit uns Konnektivität in Deutschland haben will der kann bei uns Grunde werden.

00:43:50: Verständlich!

00:43:51: Ja, aber Sie haben es ja vorher genau erklärt.

00:43:53: Dass eben diese Unabhängigkeit von Carrion oder Rechenzentren gerade einer der Vorteile ist, zumindest aus der Perspektive viel kleinerer Firmen, aber interessanterweise auch großer aussendischer Anbieter.

00:44:07: und jetzt um das nochmal abzuschließen, man liest es ja immer wieder dass die Netzübergänge in die Telekom, weil die Telecom piert natürlich mit anderen und das die Teilweise überlaufen, dass es da schlechte Performance gibt und in dem Sinne wäre es natürlich wünschenswert auch.

00:44:26: Dass das eine Tele kommt zumindest sagen wir mal für die deutschen Netze sagt okay um da eine gute Konnektivität, eine gute Performance zu gewährleisten, dass man dann Erregelung findet.

00:44:40: Weil letztendlich bringt es ja nicht wenn wenn die Endkunden darunter leiden unter einer Policy.

00:44:47: Sehen Sie denn auch also aus dem Ganzen, was wir jetzt so besprochen haben.

00:44:53: Ihr Geschäftsmodell ist ja sehr clever und sehr partizipativ und versucht viele Leute an einen Tisch zu bringen aber es ist ja eigentlich nicht sonderlich teuer ein paar Switches zu betreiben.

00:45:03: also das Know-how steckt natürlich da drin.

00:45:06: mir geht es um die Frage wenn ich diese Milliarden sehe die jetzt in die KI fließen?

00:45:12: Also scheint ja irrsinnige Investitionsbereitschaft zu geben und dass werden wahnsinnig Geldmengen generiert.

00:45:19: Sehen Sie da irgendeine Gefahr, dass noch mehr Begehrlichkeiten kommen auch auf der Netzebene?

00:45:25: Jetzt in den USA ist etwas ganz anderes.

00:45:27: Aber eben auch in Deutschland gibt es solche Playern ja im Grunde nicht.

00:45:33: Aber dass da auch andere Strukturen durchgesetzt werden?

00:45:41: Aus der Perspektive nicht.

00:45:45: Wo die Austracht-Punkte derzeit sehr mit zu kämpfen haben ist.

00:45:49: vor bis vor fünf bis zehn Jahren war es eigentlich für einen Netzen sogenannte No-Brainers sicher am Austauschpunkt anzuschließen.

00:45:58: Warum?

00:45:59: Weil das kostengünstig war und weil die Performance gut war, ja mittlerweile ist aber so kann ich diese ... wenn ich meinen ganzen Datenverkehr eben über ein Transitanbieter abfackele... Ist es genauso günstig, wenn nicht noch günstiger und die Performance ist auch gut.

00:46:19: Das heißt Gesamtstabilität im Internet hat sich massiv auch erhöht.

00:46:24: Ausfälle hat man kaum noch, die technische Infrastruktur ist mittlerweile also die Router sind so ausgereift dass da wenig ausfälle stattfindet.

00:46:35: Redundanz ist in den einzelnen Netzen aufgebaut sodass wir zusehends merken das die Austauschpunkte eigentlich eher dann unter einem Druck der Transit dann wieder kommen.

00:46:47: Also Kostendruck?

00:46:48: Kostendruck definitiv.

00:46:51: Wir haben das jetzt.

00:46:52: und auf der anderen Seite auch, wenn man sagt es findet der direkte Austausch zwischen den Netzen über ein Austauschspunkt statt hat mir ja nicht des so trotz technisch gesehen immer noch eine Infrastruktur dazwischen.

00:47:08: Ja ich kann zwar sehen was bei mir rein und rausgeht, aber ich kann nicht kontrollieren, was genau auf der anderen Seite meiner einen Bieter ist.

00:47:15: Und das ist der große Unterschied.

00:47:17: wenn ich eine direkte Verbindung mit jemanden habe dann hab' ich ein Kabel dazwischen, dann weiß ich das was sich zu ihm reinschicke oder was ich von ihnen bekomme geht bei ihm auch raus.

00:47:27: Ja!

00:47:28: Das heißt da wir haben nach wie vor an den Austauschpunkten sozusagen qualitative Unterschiede noch und das ist für einige durchaus der Grund dass sie sagen nein Das reicht für uns nicht mehr, weil wir auch Business über den Austauschpunkt generieren.

00:47:45: Cloud Services ist ein Thema das Sie sagen nein, das reicht für us nicht mal aus und da stehen wir schon unter, würde ich sagen, ununterhaplichen Druck wieder wie man es so schön sagt vor die Welle zu kommen.

00:48:00: Dann jetzt letzte Frage von mir.

00:48:03: Sie sind als Technical Evangelist auf vielen Treffen unterwegs haben sie uns Eingangs erzählt Was sind denn so die Themen, die auf solchen Treffen von Vernetzern professionellen Netz zusammenschaltern wichtig diskutiert werden?

00:48:19: Gibt es da beherrschende Themen, wie die Leute umwälzen oder Trends, die sich entwickeln.

00:48:27: Das ist ja eine völlig andere sehr spezialisierte Welt, die wir noch gar nicht wahrnehmen.

00:48:35: Gut!

00:48:36: Es gibt immer wieder diese... Buswords, die natürlich umgehen.

00:48:41: Derzeit ist das AI auch wie zum Beispiel AI.

00:48:45: Wie kann man das in der Netzwerkwelt einsetzen?

00:48:49: Dass wir z.B.

00:48:49: der AI in der Softwareentwicklung einsetzen.

00:48:53: Das ist mehr oder weniger State of the Art.

00:48:55: Klar!

00:48:55: Das weiß mal wieder funktioniert.

00:48:58: Aber ein Thema wie können wir zum Beispiel AI auch nutzen, um einen Netzwerk zu betreiben?

00:49:03: Da gibt es ja auch die verschiedensten Möglichkeiten.

00:49:06: Zum Beispiel irgendwelche Fehlermeldungen auszuwerten oder irgendwelchen Konfigurationen zu erstellen, um sie dann automatisch auch zu diplomieren und so.

00:49:15: Vielleicht ist das ja gestern passiert bei der deutschen Bahn.

00:49:19: Das weiß man nicht genau, also nur zur Ergänzung als am Tag oder in der Nacht bevor wir das hier aufgezeichnet haben weil wir kommen ein bisschen später mit der Sendung gab es einen großen Ausfall bei der Deutschen Bahn weil das GSMR-Funksystem dieses Railfunksystemen ein Problem hatte aber es war nach ein paar Stunden später wieder im Griff.

00:49:41: Insofern muss man eher sagen dass Backup hat anscheinend funktioniert.

00:49:45: Und ja, vielleicht eine gute Erinnerung zum Abschluss des Gesprächs immer ein Backup zu haben.

00:49:51: Das ist immer wichtig.

00:49:52: Unredundanz

00:49:53: haben Sie erwähnt!

00:49:55: Ja wenn sie noch einen Thema haben was sie loswerden wollen...

00:49:59: Von meiner Seite hast du nicht.

00:50:00: Ich bedank mich ganz, ganz herzlich!

00:50:02: Ja ich hab zu danken Herr Nepper dass sie extra angereist sind und uns hier so ein bisschen erzählt haben wie das Ganze auf die Beine kam.

00:50:08: Das ist ja eine beeindruckende auch deutsche Standort wird viel über Wirtschaft und Probleme gerettet aber es ist ja ne tolle Erfolgsgeschichte hier.

00:50:17: Und deswegen finde immer das viel zu vieles schlecht geredet wird.

00:50:21: wenn man da mal genau hinguckt sieht man doch das gibt natürlich Probleme aber vieles eigentlich läuft Jedenfalls.

00:50:28: vielen herzlichen Dank.

00:50:30: Vor allem aber danken wir Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer für Ihr Interesse!

00:50:35: Wir freuen uns über Feedback per Mail an bit-rauschenatct.de.

00:50:41: Wenn Sie jetzt noch mehr Lust auf Podcasts haben finden sie eine breite Auswahl unter heise.de.

00:50:48: schrägstrich podcasts.

00:50:50: ganz zum Schluss herzliche dank an unseren Polyuser Gordon Und tschüss bis zur nächsten Folge von Bit Rauschen Jeden zweiten Mittwoch früh am Morgen.

Kommentare (1)

Kein Benz

Sehr guter Podcast. Doch konnte ich die letzte Folge nur schwer durchhören. Der Interview Gast wurde ständig unterbrochen und es kam kein flüssiges Gespräch zustande. Hat sehr gehetzt und schlecht vorbereitet gewirkt. Schade um das Thema.

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